Kunst in der Wartezeit?

Stadtwerke Geschäftsführer Gregor Jeken mit Künstlerin Tatiana Shabanova und Wolfgang Sendermann (KunstHaus Erkrath) während der Vernissage der neuen Ausstellung bei den Stadtwerken. Foto: RG

Seit drei Jahren ist das für Besucher der Stadtwerke ganz normal. Flur und Wartebereich sind Ausstellungsraum für Künstler des KunstHaus Erkrath.

Halbjährlich wechseln die Ausstellungen. Seit dem 14. Februar sind die Bilder der Malerin Tatiana Shabanova zu sehen. Während der Vernissage hatten die Besucher die Möglichkeit mit ihr ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Bilder zu erfahren. Die Künstlerin und Kunstdozentin kam 1996 nach Deutschland und gehört zu den Mitbegründern des Fördervereins Kunst und Kulturraum Erkrath. “Es war kompliziert in Russland zu leben”, erklärte sie ihre Entscheidung nach Deutschland zu kommen.

Ihre Bilder sind zum Teil Momentaufnahmen unterschiedlicher Orte dieser Welt, zeigen aber auch Menschen oder Ereignisse. Farbenfroh wirken sie im Flur und Wartebereich der Stadtwerke wie die Verheissung des Frühlings. Motive von Sizilien, dem Kolosseum oder Malta finden sich genauso darunter, wie Amsterdam bei Tag und bei Nacht oder Berlin. “Ich bin so der Typ, der immer gerne unterwegs ist”, erklärte sie lachend. Ihre Arbeiten, Acryl auf Leinwand oder Papier und Mischtechniken, können auch käuflich erworben werden. Eine ausliegende Preisliste verrät, dass die Werke zwischen 300 und 800 Euro kosten.

Malta, Kontraste. Foto: RG

Sizilien, Eindrücke. Foto: RG

People – lässt Gesichter entdecken. Foto: RG

“Unsere Künstler stellen hier Malerei oder Fotografien aus. Jede Ausstellung wird von einem anderen Künstler gestaltet. Nur Skulpturen können wegen der Fluchtwege nicht ausgestellt werden”, verriet Wolfgang Sendermann über die Wechselausstellungen.

Um die Ausstellung zu besichtigen, muss man nicht Kunde der Stadtwerke sein. “Wir sind ein offenes Haus. Jeder kann hierher kommen”, lädt Geschäftsführer Gregor Jeken Kunstinteressierte ein.


Du liest erkrath.jetzt gern und regelmäßig?

Unabhängiger Journalismus kostet Zeit und Geld. Unterstütz uns mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig, auf unser Konto, über betterplace.org oder Paypal.
Vielen Dank!

Auf unser Konto spenden:

Freie Journalisten eG
IBAN: DE23 3406 0094 0002 0516 39

Spenden kannst Du auch über betterplace.org oder via Paypal

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*