Klaus Wiener: Ein Wirtschaftsprofi möchte in die Bundespolitik

DR. Klaus Wiener/ Foto: CDU

Klaus Wiener (58) möchte in den Bundestag. Der CDU-Kandidat und promovierte Volkswirt hat den Grundstein für sein Vorhaben bereits bei der CDU-Mitgliederversammlung im Frühjahr im Haaner Autokino gelegt.

Gegen drei weitere Kandidaten konnte sich Wiener durchsetzen, überzeugte dort nach eigener Aussage „mit seinen Antworten“. Eine klassische CDU-Karriere hat Wiener nicht hingelegt. Weder ein Vorsitz im Ortsverband, noch ein höhergestelltes Amt in irgendeinem Stadtverband kann er vorweisen. Dafür ist die berufliche Vita mit zahlreichen Kompetenzen bestückt. Nach einer Lehre zum Anlagenmechaniker (ein Rat seines Vaters), zog es den heutigen Familienvater auf die Wirtschaftsschiene. In einem Studienprogramm an der University of Georgia lerne Klaus Wiener seine Frau Kerstin kennen, die einen Lehrstuhl an der Uni Wuppertal innehat. Klaus Wiener ging hingegen in die Privatwirtschaft, arbeitete sowohl bei der Westdeutschen Landesbank als auch als Chefvolkswirt bei einer großen Vermögensberatung.

„Ich wollte meinen Hut in den Ring werfen“

Einen beruflichen Umzug nach Mailand lehnte er ab, ging dafür für zwei Jahre nach Berlin. Heute wohnt er mit seiner Familie in Haan. Und lebt demnach mitten in seinem Wunschwahlkreis, den er gerne von seiner Vorgängerin Michaela Noll beerben möchte. Noll verlässt nach rund 20 Jahren den politischen Heimathafen in Berlin. „Ich habe in der Presse davon erfahren, dass Frau Noll aufhört. Da hab ich mir überlegt, meinen Hut auch in den Ring zu werfen“, erinnert sich Klaus Wiener an seine Überlegungen, die auch bei den Stadtverbänden auf fruchtbaren Boden fielen. Nach zahlreichen Vorstellungsrunden und der abschließenden Mitgliederversammlung im Hanner Autokino stand fest, Wiener wird der Kandidat der Christdemokraten für den Wahlkreis Mettmann Süd.

Mit seiner Wirtschaftslaufbahn sind es auch eben diese Themen, die Wiener ansteuern möchte. Deutschland als Wirtschaftsstandort auch nach der Coronakrise florierend zu sehen, ist ein Anliegen des beinah 60-Jährigen. Und so ist es besonders die Digitalisierung, die Klaus Wiener- auch fernab der Schulen- vorantreiben möchte. Sein Plan: Neue pädagogische Konzepte entwickeln, anstatt die bloße Hardware zur Verfügung zu stellen. Die Altschulden mit Steueranhebungen auszugleichen ist für den Christdemokrat, der übrigens seit 2004 Mitglied der CDU ist, keine Option. „Das wäre gerade in der jetzigen Zeit das falsche Signal“, so der CDU-Kandidat, der lieber den Mittelstand stärken möchte. Entscheidungen der jüngsten Vergangenheit kritisiert Wiener, darunter auch die Umsatzsteuersenkung. „Eine Lösung nach dem Gießkannenprinzip“, ist sich der Politiker sicher, der selbst anders gehandelt hätte. „So haben besonders die Onlinehändler von der Krise noch profitiert“, argumentiert er.

Drei Wahlperioden strebt Klaus Wiener an. Wenn ihn die Wähler lassen.

Den Klimawandel stoppen ist ein weiteres Anliegen des Wahl-Hanners, der gebürtig aus Nordhorn kommt. Sein Haus hat er bereits energetisch saniert. Im Bundestag will Wiener die Überlegungen auf Wasserstoff lenken und Unternehmen mit einbeziehen. „Wir müssen Wissenschaft und Innovation fördern“, zeigt sich Klaus Wiener überzeugt. Für Familien soll bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, Freibeträge bei Grunderwerbssteuern sollen den Kauf von Immobilien attraktiveren. Um all diese Ziele anzusteuern, könnte sich Klaus Wiener eine langjährigere Politikkarriere vorstellen. „Für bis zu drei Wahlperioden stehe ich zur Verfügung, wenn mich die Wähler lassen“, gibt er selbstbewusst wieder. Ob es überhaupt zur ersten Wahlperiode kommt, können die Wähler am 26. September an der Wahlurne entscheiden. Bis dahin möchte sich Klaus Wiener im Wahlkreis bekanntmachen, an Infoständen für Gespräche zur Verfügung stehen und im Internet durch Videoeinheiten einen Blick in seine Pläne gewähren. Näheres zu den Terminen und zur Person Klaus Wiener unter klauswiener.de

Wissenswertes: Dr. Klaus Wiener kandidiert für den Wahlkreis Mettmann Süd, zu dem die Städte Mettmann, Hilden, Haan, Langenfeld und Monheim zählen. Wenn im September die Bundestagswahlen stattfinden, möchte Wiener als Direktkandidat in den Bundestag einziehen.

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