Keine Arbeiten an der CO-Pipeline

Symbolbild Pipeline - Foto: Jan W / Pixabay

Sorge der Anwohner erweist sich als unbegründet.

Wie gestern hier bei uns berichtet, haben aufmerksame Anwohner sich an Wolfgang Cüppers gewandt, weil sie annahmen, dass an der CO-Pipeline gearbeitet wird. Unsere Redaktion hat sich deshalb an das Unternehmen Covestro (bis 2015 Bayer MaterialScience) gewandt und nach gehakt.

“Nach Rücksprache mit unserem Projektteam kann ich Ihnen mitteilen, dass derzeit nicht an der CO-Pipeline gearbeitet wird, sondern offensichtlich von einem anderen Unternehmen an einer parallel verlaufenden Rohrleitung. Die Arbeiten finden außerhalb des Schutzstreifens der CO-Verbindungsleitung statt. Es handelt sich somit weder um Inbetriebnahme, noch um Instandhaltungsmaßnehmen an der CO-Pipeline”, kann Jochen Kluener, Head of Communications Germany bei Covestro die Anwohner beruhigen.

+++ Update – Informationen aus der Verwaltung +++

Seitens der Verwaltung konnte inzwischen geklärt werden, welche Arbeiten auf der Max-Planck-Straße durchgeführt werden. Im Baustellenbereich verläuft die Rohrfernleitung FG38 der Westgas GmbH, an der derzeit aufgrund von Messwerten die Isolierung freigelegt wird, um Sanierungen durchzuführen. Die Baumaßnahme hat am 19. November begonnen und soll am 5. Dezember abgeschlossen sein.
Die CO-Pipeline, auch als FG60 bekannt, verläuft parallel zur FG38 in circa acht Meter Abstand.

Evonik ist verantwortlich für die Dienstleistung der Leitung. Die Leitung war, laut Fabian Madu (Manager Projects Logistics – Pipelines bei Evonik), noch nie in Betrieb und ist immer noch außer Betrieb.

Die CO-Pipeline ist, so Madu, von der aktuellen Sanierungsmaßnahme nicht betroffen. Den für die CO-Pipeline zuständigen Betriebsingenieur und den Landwirt, über dessen Gelände die Leitungen laufen, habe man von der laufenden Maßnahme in Kenntnis gesetzt.


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