Karneval im Hospiz

Prinzessin Doro I erhält den 'Hospizorden'. Foto: RG

Passt nicht? Doch. In der Hospizkulturkneipe ist die Karnevalsfeier etwas ganz Besonseres.

Die Plätze sind begrenzt und vielleicht sind sie gerade deshalb bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Bühne ist klein, aber nicht zu klein, als das die Hoppedötze darauf tanzen könnten und die Beine nach der Melodie von Dschingis Khan schwingen könnten. Und das muss man ihnen lassen: Das können sie wirklich nahezu perfekt. Auch das Erkrather Kinderprinzenpaar und Prinzessin Sabine I. und Prinz Udo I. gaben sich die Ehre und besuchten die Karnevalsfeier im Hospiz. Bevor sie zum nächsten Termin weiter eilten, gab es auch hier wieder Orden zu verleihen und die Werbeeinlage für die Herzensprojekte des Prinzenpaars fehlten auch nicht.

“Ich bin mal gespannt, ob Sie mich erkennen”, hatte Hospizleiterin Silke Kirchmann einige Tage zuvor gesagt und tatsächlich: Es bedurfte eines zweiten Blicks …

Na, hätten Sie sie erkannt. Hospizleiterin Silke Kirchmann hatte sich etwas einfallen lassen, um nicht auf den ersten Blick erkannt zu werden. Foto: Ria Garcia

Auch die ‘Kirchenmaus’ alias Pastor Günter Ernst und das Düssel-Duett sorgten wieder einmal für Stimmung.

Wolfgang Scheurer ist die eine Hälfte des Düssel-Duetts. Foto: Ria Garcia

Und weil ein Prinzenpaar, ein Kinderprinzenpaar und die Hoppedötze lange nicht genug für einen Abend in der Hospiz-Kultur-Kneipe sind, kam auch noch das Unterbacher Prinzenpaar zu Besuch.

Unterbacher Prinzenpaar Ulli I. und Doro I.

Auch das Unterbacher Prinzenpaar verlieh Orden und während so einer Session hat der eine oder andere ‘schwer’ am Metall zu tragen. Grund genug für die Initiatoren der Hospiz-Kultur-Kneipe die ‘etwas anderen Orden’ zu verleihen, die auch zum Verzehr geeignet waren.

Kommentar:

Es war wieder einmal eine ganz besondere Karnevalsfeier in der Hospiz-Kultur-Kneipe. Auf kleinem Raum, sehr persönlich, sehr nah und sehr herzlich. Das Buffet und die Theke im Flur boten Raum für nette und lustige Gespräche. An dem Ort, an dem der Tod so präsent scheint, ist das Leben eben ganz besonders nah. Immer wieder schön und intensiv. Vielleicht müssen wir alle öfter ein Hospiz besuchen, um das Leben zu verstehen.

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