Kandidaten und Listen bestätigt

Symbolbild Wahl: Ulleo/ Pixabay

Mit Ausnahme eines Kandidaten und kleineren redaktionellen Änderungen hat der Kommunalwahlausschuss in der letzten Woche alle Listen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2020 in Erkrath bestätigt.

Ein Wahlausschuss ist selten spektakulär. So auch der am vergangenen Donnerstag. Die Bürgermeisterkandidaten wurden gleich zu Beginn einstimmig bestätigt. Anschließend ging es um die Reservelisten und Wahlkreiskandidaten der Parteien. Marc Hildebrand von der CDU bat darum die Berufsbezeichnung von Regina Wedding zu ändern und die von Julia Götte zu ergänzen.

In diesem Jahr stellt sich nun auch in Erkrath die AfD zur Wahl. Die Vertrauenspersonen waren vielleicht noch nicht ganz so vertraut, mit dem was in einem Wahlausschuss angemessen erscheint. Obwohl man hier – wie gesetzlich ermöglicht – auf den Mindestabstand von 1,50 Meter verzichtete und jeder Teilnehmer mit Name, Kontaktdaten und genauem Sitzplatz in einer Liste festgehalten wurde, saßen die beiden im Ausschuss und löffelten einen Eisbecher. Für einen Ihrer Kandidaten konnte keine Wählbarkeit festgestellt werden, weil er in Erkrath mit keinem Wohnsitz gemeldet war. Die beiden zogen den Vorschlag zurück, sodass der Wahlkreis 0180 für die AfD unbesetzt bleibt. Von der Reserveliste gab es einen Rücktritt, sodass die Partei auch hier auf einen Kandidaten verzichten muss.

Im Anschluss wurden dann alle Listen mit den entsprechenden Änderungen, auch für die Wahl des Integrationsrats, einstimmig beschlossen.

“Findet die Wahl des Integrationsrats auch in den Wahllokalen statt?”, wollte Christian Ritt noch wissen, was von der Verwaltung bestätigt wurde. Auch Fragen zum Schutz der Wahlhelfer, beantwortete die Verwaltung. So wird es einen sogenannten Spuckschutz geben und ein Hygienekonzept des Kreises soll auch berücksichtigt und für Erkrath angepasst werden.

“Vielleicht müssen wir Einlasskontrollen berücksichtigen, aber wir hoffen natürlich auch, dass viele Wähler von der Briefwahl Gebrauch machen und damit das Infektionsrisiko für sich und die Wahlhelfer minimieren”, berichtete Ulrich Schwab-Bachmann.


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