IHK richtet Hotline zum Corona-Virus ein

IHK Düsseldorf

Symbolbild - Foto: Alexas_Fotos / Pixabay

Das braucht die Wirtschaft jetzt

Ab Mittwoch, 18. März 2020, beantwortet die IHK Düsseldorf unter der Corona-Hotline 0211 3557-666 Anfragen von Unternehmerinnen und Unternehmern zu den Themen: Arbeitsrecht, Finanzierung/Kredite, International und Berufsbildung/Prüfungen.

Denn, so IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen: „Rasend schnell hat sich binnen Tagen die Angst vor dem Corona-Virus verbreitet und lähmt schlagartig immer größere Teile der Wirtschaft.“ Betroffen und in ernsten Schwierigkeiten sind inzwischen alle Branchen und nicht nur die exportorientierten Unternehmen.

Untersagungen betrieblicher Tätigkeiten, Verbote und Absagen von Veranstaltungen, Einschränkungen von Dienstreisen und dienstlichen Zusammenkünften sowie die Unterbrechung von Lieferketten stellen nahezu sämtliche Branchen vor gravierende Probleme. Binnen Wochenfrist hat sich nahezu die gesamte Wirtschaft „infiziert“.

„Schnelle und unbürokratische Hilfe lautet daher das Gebot der Stunde“, betont Berghausen. Informationen darüber, welche Möglichkeiten bereits bestehen, an welche Stellen sich Unternehmen wenden können und was sie dabei beachten müssen, hat die IHK für ihre Mitgliedsunternehmen unter www.duesseldorf.ihk.de, Webcode 4713402, (https://www.duesseldorf.ihk.de/aussenwirtschaft/auslandsmaerkte/china/aktuelles/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen-4713402) zusammengestellt. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

„Die IHK-Expertinnen und -experten unseres Unternehmensservice informieren und beraten Betriebe rund um das Thema Corona“, erklärt Dr. Nikolaus Paffenholz, Leiter des IHK-Unternehmensservice. Die Verunsicherung sei enorm, daher seien aktuelle, verlässliche und verständliche Informationen besonders wichtig. Eine Auswertung der zahlreichen Unternehmensanfragen zeige darüber hinaus, dass die wirtschaftlich besonders betroffenen Unternehmen jetzt unkonventionelle Sofortmaßnahmen benötigten, die schnell greifen. Staatliche Fördermaßnahmen, die sich zur Überbrückung von Engpässen eignen, sollten ausgeweitet und Antragsverfahren schnell und unbürokratisch abgewickelt werden, so Paffenholz. Das von der Bundesregierung vorgestellte Corona-Schutzschild sowie etwa die vom Land angekündigten Expressbürgschaften seien wichtige Signale. Um die Auswirkungen der Krise langfristig zu bewältigen, bedürfe es jedoch weiterer unbürokratischer Unterstützung und einer engen Kooperation von Politik und Wirtschaft.

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