I am Greta – Dokumentarfilm

Film-Tipp

Greta Thunberg. Copyright © 2020 B-­‐Reel Films AB

Morgen startet der Dokumentarfilm über Greta Thunberg, das Gesicht für die Klimaproteste unserer Zeit, in den Kinos.

Zum Inhalt: 2018 begann die 15-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlamentsgebäude ihren „Schulstreik fürs Klima“. Zunächst saß sie dort allein, beantwortete Fragen von Passanten und verteilte Informationen. Langsam gesellten sich immer mehr Menschen dazu, vor allem Jugendliche. Innerhalb von Monaten hatte sie damit eine weltweite Bewegung ausgelöst: „FridaysFor Future“.

I am Greta

Filmplakat

Am 16. Oktober 2020 um 18.30 Uhr und am 18. Oktober 2020 um 14 Uhr als ‚Spezial‘ im Weltspiegelkino Mettmann!

I AM GRETA von Regisseur Nathan Grossman ist ein persönlicher und inspirierender Blick auf Greta Thunbergs Weg von einer schwedischen Schülerin zu einer international bekannten Umweltschutzaktivistin. Im Stil des Cinéma Vérité gedreht – und mit Unterstützung von Gretas Familie – fangen die Kameras ihre Teilnahmen an den globalen Klima-Protesten, ihre öffentlichkeitswirksamen Auftritte bei Klima-Konferenzen und ihre Treffen mit Regierungschefs ein. Aber sie zeigen auch Gretas Leben abseits der um die Welt gehenden Nachrichtenbilder: beim Lachen mit ihrer Familie, beim Schreiben ihrer leidenschaftlichen Reden und beim Bewältigen des wachsenden Stress aufgrund des ständigen Reisens, der öffentlichen Beobachtung und ihrem Dasein als Ikone der „Fridays For Future“-Bewegung.

Greta, die das Asperger-Syndrom hat, beindruckt jede/n, den sie trifft – von der UN-Delegation, über Papst Franziskus bis zu Hollywood-Stars – mit ihrem komplexen Wissen rund um die Klimaproblematik und ihrer unerschütterlichen Hingabe an dieses Thema. Mit Gretas zunehmender Popularität wächst aber auch ihre Frustration über die Politiker, die ihre eindringlichen Warnungen bezüglich des Klimawandels ignorieren. Für sie, die feste Alltagsroutinen braucht und die Einsamkeit schätzt, zollen der unberechenbare Terminkalender und die internationale Bekanntheit ihren Tribut.

Svante Thunberg begleitet seine Tochter auf den Reisen und wird zunehmend besorgter über den Hass, der bis zu Todesdrohungen reicht, der Greta von ihren Kritikern, Politikern und Klimawandelleugnern entgegenschlägt. Der Film endet mit Gretas mühseliger, zwei Wochen dauernden Reise in einem Segelboot zur UN-Klimakonferenz in New York City, wo sie von Schaulustigen und Anhängern empfangen wird, die ihren Namen skandieren. (Wegender hohen Co2-Emissionen fliegt Greta nicht mehr.)

Die #FridaysForFuture-Bewegung hat inzwischen auf jedem Kontinent – außer in der Antarktis – Klimastreiks organisiert. Wie Greta vor den Vereinten Nationen sagte: „Die Welt wacht auf und die Veränderung kommt – ob Sie es wollen oder nicht.“

Greta bei einer großen Fridays For Future-­‐Demonsration. © 2020 B-­-Reel Films AB

„Ich mag den Film sehr und denke, er zeigt ein realistisches Bild von mir und meinem Alltag. Ich hoffe, jeder, der den Film sieht, kann letztlich verstehen, dass wir Jugendlichen nicht einfach aus Spaß an Schulstreiks teilnehmen. Wir protestieren, weil wir keine andere Wahl haben. Natürlich ist, seitdem ich den Schulstreik begonnen habe, viel passiert. Aber leider stehen wir immer noch am Anfang. Die Veränderungen und den Grad der Aufmerksamkeit, die wir brauchen, sind nirgendwo zu sehen. Alles, was wir wollen, ist, dass unsere Gesellschaft die Klimakrise als echte Krise behandelt und uns eine sichere Zukunft gibt. Ich glaube, der Film zeigt, wie weit das von dem entfernt ist, was momentan passiert. Es zeigt, dass die Dringlichkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht allen klar ist.“ Greta Thunberg

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