Hoppeditz brennt lichterloh

Gabi Bunk, Marita Nicolic und Udo Wolffram trauern der tollen Session nach Foto:tb

Mit trauernden Gesichtern nahmen zahlreiche Jecken an Aschermittwoch Abschied von ihrem diesjährigen Hoppeditz. Das Ende der karnevalistischen, fünften Jahreszeit wurde  traditionell mit der Verbrennung des beliebten Männchens begangen, der schon nach wenigen Minuten lichterloh in Flammen stand.

„Eine schöne, lange Session findet heute ein Ende“, weiß auch Gabi Bunk. Die Präsidentin der KG Die Letzten Hänger 1963 e.V. ist sich sicher, dass das diesjährige Motto „In Erkrod fiere mer all zosamme“ von allen Närrinnen und Narren gelebt wurde. „Für mich war es eine der schönsten Sessionen der vergangenen Jahre.“ Worte, die Udo Wolffram, Präsident der Großen Erkrather KG unterschreiben konnte. „Nicht nur die Vereine, auch die Bürgerinnen und Bürger haben Karneval in diesem Jahr gelebt. Nirgends gab es Streit oder Stress und auch das Wetter war uns die gesamte Zeit wohl gesonnen.“ Bereits am 11. November- pünktlich um 11.11 Uhr- starteten die Erkrather im Vorjahr in ihre Session.

Als Hoppeditzin konnten die beiden Vereine Marita Nicolic gewinnen, die der Karnevalssession einen ganz eigenen, unvergleichlichen Stempel aufsetzte. Mit einem Reim verabschiedete sich die erste Dame der Narrenzeit von ihrem „Volk“. „Ich bin mir sicher, dass ich nicht nur Gemeinschaft, sondern auch Freundschaft in dieser Zeit gespürt habe.“ Ein wenig Kritik konnte sich die Hoppeditzin zum Abschluss ihrer Amtszeit jedoch nicht verkneifen. „Der Erkrather Zug ist mir viel zu flott gefahren. Da würde ich mir im nächsten Jahr ein ruhigeres Tempo wünschen“, so die abschließenden Worte Nicolic, die damit auch schon eine indirekte Zusage für die Session 2019/2020 lieferte. Bürgermeister Christoph Schultz bedankte sich im Namen der Bürgerschaft und zählt schon jetzt die Tage, bis die kommende Session in neun Monaten startet. Diese wird übrigens bereits am 10. November beginnen. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass an einem Wochenende wesentlich mehr Bürgerinnen und Bürger am Sessionsstart teilnehmen. Demnach haben wir uns für Sonntag, den 10. November entschieden.“ Unter lautem Jauchzen und Weinen wurde abschließend die kleine Hoppeditzpuppe den Flammen überlassen. Ein schönes Ende für eine tolle und lustige Session. 


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