Heute eröffnet das Brauhaus Erkrath

In den weitläufigen Räumlichkeiten können Gruppen auch unter Corona-Schutzmaßnahmen gemütlich beieinander sitzen. Eine ausgeklügelte Lüftungsanlage tauscht einmal stündlich die komplette Raumluft aus, sodass niemand sich um Aerosole sorgen muss. © RG

Nach zweitägigen Soft-Opening startet der Betrieb des Brauhauses zum Goldenen Handwerk heute endlich in seine offizielle Eröffnungsphase. Wir waren unter den ersten Gästen und durften uns bereits einen Eindruck vom neuen Ladenlokal am Bernsauplatz machen.

Über die Hintergründe der neuen Gastronomie im Herzen Alt Erkraths haben wir ja bereits in einem vorherigen Artikel berichtet. Wir wollten aber auch erfahren, wie es den Gästen im modernen Brauhaus gefällt. Inge Berkenbusch (FDP) zeigte sich besonders von der Atmosphäre begeistert. „Die Tische stehen weit genug auseinander, so dass man auch in der Corona-Zeit keine Sorge vor einem Besuch haben muss“, versichert die Lokalpolitikerin. Ihr gegenüber hat Holger Hennicke Platz genommen. Er ist für die Vermarktung der Immobilie zuständig und freut sich sichtlich, mit dem neuen Brauhaus den sprichwörtlichen „Nagel“ auf den Kopf getroffen zu haben. „Von der DeHoGa haben wir uns zwei Konzepte erarbeiten lassen, die in diese Räumlichkeiten gepasst hätten. Ein Brauhaus gehörte damals dazu“, erinnert er sich. Gemeinsam mit dem Inhaber André Segin hat sich der Makler bautechnische Gedanken gemacht. „Der Investor hat einige Umbaumaßnahmen vorgenommen, darunter beispielsweise große Akustiksegel unter der Decke, die den Schall auffangen und das Gespräch trotz der Raumgröße angenehm machen.“ Dass mit dem Erkrather Brauhaus sämtliche Besuchergruppen angesprochen werden, davon ist er überzeugt. „Hier kann die Oma mit ihrem Enkel auch einfach mal ein Eis essen und Kaffee trinken kommen.“ Er selbst bevorzugt es aber eher deftiger. „Ich persönlich freue mich am meisten auf die Rouladen“, gibt er lachend zu.

Holger Hennicke (2.v.r.) am Tisch mit Politik und Verwaltung. Foto: RG

Strahlende Augen bei Investor Hasso von Blücher

Am Tag des Pre-Openings ließ es sich auch Investor Hasso von Blücher nicht nehmen, seinen neuen Mietern alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Lange hat er auf ein passendes Konzept gewartet und kommt beim Anblick des Interieurs aus dem Strahlen nicht raus. „Die Inneneinrichtung wurde komplett von einem Schreiner übernommen, der sich wirklich Gedanken gemacht hat“, so sein Resümee. Er selbst hat die Immobilie vor Jahren gekauft, um ein Zentrum für Menschen zu schaffen, die sich gerne treffen. „Damals war angedacht, auf dem Gelände Supermärkte und Parkplätze zu errichten. Dabei ist eine solche Ansiedlung doch viel schöner“, ist sich der Investor sicher.

Hasso von Blücher (l) mit Brauhaus Inhaber André Segin.
Betriebsleiter Nils Basler
Foto: RG

Und auch Betriebsleiter Nils Basler zeigt sich nach den ersten beiden (Vor)-Eröffnungstagen begeistert. „Die anfängliche Anspannung ist von mir abgefallen und auch das Team hat sich langsam eingespielt“, versichert der Mann, der sich selbst als „Mädchen für alles“ bezeichnet. Dabei ist Nils Basler eigentlich Koch, hat in den besten Sterneküchen gearbeitet und wird auch im Brauhaus ab und an am Herd stehen. „In erster Linie bin ich aber für die Gäste da, mache Bestellungen und kümmere mich um den Ablauf.“ Seit drei Wochen ist er sogar Neu-Erkrather.

Zu Corona-Zeiten dürfen übrigens maximal 150 Personen im Gastraum Platz nehmen, nochmals rund 80 Personen auf der Terrasse. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend notwendig. Heute sind die Tische nämlich bereits alle reserviert. „Und auch am Samstag haben wir nur noch wenige Tische frei“, so Basler, der generell zur vorherigen Anmeldung rät. Nicht zuletzt wegen der Datenpflicht zu Pandemie-Zeiten.

Lobende Worte für die Wirtschaftsförderung

Inhaber André Segin zeigte sich von der Resonanz der Gäste nach zwei Abenden ebenfalls positiv gestimmt. Seine Entscheidung, ein weiteres Brauhaus in Erkrath zu eröffnen, hat er auch in der längeren Umbauphase (ebenfalls Corona-bedingt) nicht bereut. In diesem Zusammenhang erwähnt Segin die Zusammenarbeit mit der Erkrather Wirtschaftsförderung lobend. „Die Wirtschaftsförderin Sarah Harden hat sich wirklich eingesetzt und war immer präsent.“ Den geladenen Gästen servierte der Inhaber beim Soft-Opening übrigens entweder eine Frikadelle mit Senf und Kartoffelsalat, einen Bulgursalat mit gebackenem Feta und Tandooripesto oder ein Stück von der Kalbshaxe mit Sauce Albuféra & Linsengemüse. „Und die Frikadelle kam bei den Gästen am besten an“, fasst Nils Basler abschließend zusammen. Die Erkrather scheinen also in Brauhaus-Stimmung zu sein.

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