Handwerker als Plakatmodelle

Die Brüder Nico und Daniel Schneider (mitte v.l.) sowie Marco Gabelmann von der Signal Iduna (links) und Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mettmann, Dipl.-Kfm. Torben Viehl

Nico und Daniel Schneider sind derzeit echte Modells. Die Geschäftsführer der Schreinerei „Schreiner Werk“ hängen aktuell auf zwei Großleinwänden in der Kreisstadt Mettmann. Zwei weitere Plakatwände sollen in der kommenden Woche folgen.

Gemeinsam mit ihrem Team sind die Handwerker fotografisch abgelichtet worden, das Motiv wiederum hat überzeugt. Gegen 15 weitere Einsendungen aus dem Kreisgebiet konnte sich das Mettmanner Unternehmen behaupten und den Wettbewerb der Kreishandwerkerschaft für sich gewinnen. Bundesweit riefen die Handwerkskammern ihre Mitgliedsbetriebe dazu auf, sich an der Aktion „Nebenan ist hier“ zu beteiligen, Fotos einzusenden und dafür mit Plakatwerbung und weiterem Werbematerial ausgestattet zu werden. Auf lokaler Ebene wurde ausgewählt, das Schneider Werk hat die Jury beeindruckt. Auf dem REWE-Parkplatz an der Flurstraße hängt derzeit eines der Plakate, ein weiteres ist an der Schwarzbachstraße zu finden. „Diese Plakate hängen eine Woche, danach hängen weitere Plakate an der Talstraße und der Johannes Flintrop Straße“, verrät Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mettmann, Torben Viehl.

Mit der Aktion soll Unterstützung für das Handwerk geleistet werden und zwar analog und digital. „Denn wir bewerben die Kampagne auch in den Sozialen Medien“, berichtet Torben Viehl, der weiß, dass die Kunden mittlerweile ihre Handwerkersuche auch über diese Plattformen starten. Eine weitere Kooperation, fernab des Wettbewerbes, konnte die Kreishandwerkerschaft Mettmann mit der Rheinkultur Medien GmbH eingehen, die in der Rheinschiene sogenannte Cubes (Telefonkästen) mit Werbeplakaten ausstattet. Günstig soll diese Art der Werbung sein, die von der Kreishandwerkerschaft dann an ihre Mitgliederbetriebe weitergereicht wird. „Wir sprechen hier von vielleicht 75 Euro im Monat, das ist schon eine günstige Werbeplattform“, bestätigt Viehl.

Die Schreinerei „Schneider Werk“ nutzt die Plakataktion gleich zur Bekanntmachung des neuen Unternehmensnamen. Gegründet wurde der Betrieb von Alfred Schneider in den 80er Jahren noch als AS-Shop. „Groß geworden sind wir mit Laden- und Messebau“, berichten die Brüder Nico und Daniel Schneider, die ihrem Betrieb ein neues Image verpasst haben. Und dazu gehört auch der neue Name sonst einprägsame Logo. Heute ist das Unternehmen eher als klassische Schreinerei unterwegs, hat sich auf Fenster- und Türenbau spezialisiert. Werbung auf Plakaten, das können sich die Brüder auch in Zukunft vorstellen.

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