Gesprächsangebot für Angehörige von Demenzerkrankten

Caritas Kreis Mettmann

Symbolbild - Foto: Sabine van Erp / Pixabay

In den letzten Monaten hat der Corona Virus das Leben nachhaltig verändert. Angehörige von Menschen mit Demenz stehen dadurch vor einer besonderen Herausforderung.

Durch die notwendigen Einschränkungen der sozialen Kontakte sind Entlastungsangebote und Besuchsdienste weggefallen und Angehörige sind noch stärker als bisher in der Begleitung, Versorgung und Pflege gefordert.

Waren Angehörige schon immer durch die häusliche Situation von Isolation betroffen, hat sich dies durch die Umstände der Corona-Pandemie für manche noch weiter verstärkt. Für andere ist die Herausforderung Demenz erst mit der durch Corona bedingten „Sozialen Isolation“ im Alltag zum Vorschein gekommen. Eine Unterstützung bei der Bewältigung kann hier der Austausch mit anderen Angehörigen sein, die in der gleichen Lebenssituation sind.

Das Caritas Demenz-Netzwerk bietet ab dem 1. September, von 14:00 – 15:30 Uhr in Alt-Erkrath wieder die Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz an.

Das gemeinsame Gespräch ermöglicht es, sich mit der Situation auseinanderzusetzen und in der Gruppe Verständnis und Anerkennung zu finden. Gleichzeitig bietet der geschützten Raum die Möglichkeit, einmal „Dampf abzulassen“, Wut und Verzweiflung aber auch Trauer zum Ausdruck zu bringen, über Wünsche und Ängste reden. Natürlich bekommt man im Rahmen dieser moderierten Gruppe auch Antworten auf Fragen wie beispielsweise: „Welche Unterstützungsmöglichkeiten kann ich nutzten?“ „Warum reagiert mein Partner so?“ „Was kann ich für mich tun, damit ich nicht krank werde bei der Begleitung?“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Erfahrungen austauschen, Tipps weitergeben und sich gegenseitig stützen und ermutigen.

Gabriela Wolpers, die Koordinatorin des Demenz-Netzwerk-Erkrath moderiert die Angehörigengruppe und kann zudem bei vielen Fragen mit wertvollen Informationen weiterhelfen.

Auf Grund der aktuellen Situation, ist es notwendig sich vorher bei Gabriela Wolpers anzumelden. Dies geht telefonisch unter 0211-22084955, per E-Mail: demenz-netzwerk@caritas-mettmann.de oder persönlich in der Caritas-Fachstelle Demenz, Bavierstr. 1 in Alt-Erkrath, hier erhalten Interessierte auch nähere Informationen.


Du liest erkrath.jetzt gern und regelmäßig?

Unabhängiger Journalismus kostet Zeit und Geld. Unterstütz uns mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig, auf unser Konto, über betterplace.org oder Paypal.
Vielen Dank!

Auf unser Konto spenden:

Freie Journalisten eG
IBAN: DE23 3406 0094 0002 0516 39

Spenden kannst Du auch über betterplace.org oder via Paypal

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*