Gemeinsam gegen Darmkrebs

EVK Mettmann

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Chefarzt Dr. med. Andreas Brauksiepe bei einer Vorsorgeuntersuchung. Das Bild wurde vor der Pandemie gemacht, daher ohne Maske. /Foto: EVK Mettmann

Das EVK Mettmann lädt im Darmkrebsmonat März zu Vorträgen ein und rät “Vorsorge kann Leben retten!”

„Dickdarmkrebs ist ein unnötiger Krebs“ lautet die eindeutige und zugleich provokant klingende Aussage von Chefarzt Dr. med. Andreas Brauksiepe, der als Gastroenterologe das Darmzentrum in Mettmann gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust aufgebaut hat und bis heute leitet – fast 15 Jahre lang.

Dennoch: knapp 60.000 Patienten leiden in Deutschland an Darmkrebs und im Hinblick auf Neuerkrankungen liegt das Bundesland im internationalen Vergleich an der Spitze. Immer noch ist der Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Das muss nicht sein, wissen die Mediziner des Darmzentrums Mettmann. „Eine regelmäßige Vorsorge kann den Darmkrebs sicher verhindern, denn er braucht Jahre, um zu entstehen. Gutartige Polypen, die bei der Darmspiegelung sicher diagnostiziert und schonend entfernt werden, haben somit keine Chance, sich zu einem bösartigen Tumor zu entwickeln“, erklärt Dr. med. Brauksiepe, Chefarzt der Inneren Medizin. „Der Darmkrebs ist wirklich einer der wenigen Krebsarten, die verhindert werden können, denn er lässt uns Zeit, um zu agieren. Und was sind 15 -20 Minuten im Dämmerschlaf alle 5 -10 Jahre, wenn ich danach sicher ein Leben ohne Darmkrebs führen kann?“, fragt er zurecht mit einem leichten Kopfschütteln.

Das Darmzentrum Mettmann bietet neben einem qualifizierten, erfahrenen Team auch dank der hochmodern ausgestatteten der Endoskopie alle Möglichkeiten der ambulanten und stationären Vorsorge. Diagnostik und Therapie verlaufen sicher und exakt ohne eine größere Belastung für den Patienten darzustellen. Einzig die häusliche Vorbereitung der Spiegelung, das Abführen, bereitet einigen Patienten Sorge, aber auch hier ist die zu trinkende Flüssigkeitsmenge gut machbar.

In den vergangenen 14 Jahren hat Chefarzt Dr. med. Brauksiepe zig tausende Koloskopien durchgeführt, darüber hinaus betreut er täglich die gastroenterologische Ambulanz für eine umfängliche Versorgung der Patienten im Kreis Mettmann und der Region.

Dennoch und trotz des umfangreichen Vorsorgeangebotes werden im Darmzentrum Mettmann jährlich zahlreiche Darmkrebspatienten behandelt. Dann greift eine Bündelungen der medizinischen Kompetenzen im Darmzentrum. In gemeinsamen Tumorkonferenzen, an denen Internisten, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Radiologen teilnehmen, erfolgt die individuelle Fallbesprechung. „Hier besprechen wir jeden an Darmkrebs erkrankten Patienten und die Therapie, die erfolgen muss“, erklärt Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust, der für die chirurgische Versorgung der Patienten zuständig ist. „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Inneren Medizin und der Allgemein- und Viszeralchirurgie, aber auch den eingebundenen Pflegekräften  funktioniert schnell, verbindlich und effizient, nicht zuletzt weil der Umgang aller Beteiligten überaus wertschätzend und kollegial verläuft“, begründet Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust die erfolgreiche Arbeit im Darmzentrum.

Das Krankenhaus arbeitet Leitlinien gerecht und weist nachweislich eine überdurchschnittlich hohen Qualität in der Versorgung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf.

Ziel ist seit je her die wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau – wiederum mit dem Ziel, den Darmkrebs zu verhindern. „Jeder Darmkrebspatient ist einer zu viel und deshalb möchte ich ausdrücklich daran appellieren. Suchen Sie Ihren Hausarzt auf und gehen Sie das Thema an, bevor der Polyp zum Krebs wird“, so Chefarzt Dr. med. Brauksiepe zum Abschluss.

Wer Fragen rund um die Themen Darmkrebsvorsorge und Darmkebs hat, kann sich nun informieren:

Chefarzt-Online-Vortrag am Mittwoch, 24. März 2021 von 18 – 19h. Bitte melden Sie sich dazu per E-Mail an h.lohmann@evk-mettmann.de an

Patientenhotline mit Chefarzt Dr. med. Brauksiepe am Mittwoch, 31. März 2021, 17h – 19h unter 02104 – 773 347. Fragen können aber auch per E-Mail gestellt

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