Gelebte Gemeinschaft mit tollen Angeboten

Gudrun Weber, Gabi Gründker und Marion Wippermann stoßen gemeinsam auf das neue Jahr in der Begegnungsstätte der Johanniter-Unfallhilfe an Foto: Tanja Bamme

Mit Sekt und Suppe wurde am vergangenen Freitag in den Räumen der Johanniter- Unfallhilfe an der Hildener Straße auf das neue Jahr angestoßen. Über 20 Besucher aus dem betreuten Wohnbereich und weitere Gäste der Begegnungsstätte nutzen das gesellige Beisammensein, um dem Jahresrückblick beizuwohnen und Ausblicke in die bevorstehenden Monate zu bekommen.

Die beiden Einrichtungsleiterinnen Gudrun Weber und Marion Wippermann führten die Anwesenden auf humorvolle Weise durch das vergangene Jahr. Beinah monatlich durften sich Bewohner und Gäste über gut durchdachte Angebote freuen. So fand im Januar beispielsweise die erste Bergische Kaffeetafel in der Begegnungsstätte statt. „Ein Angebot, das wir am 20. Januar um 14.30 Uhr fortführen werden“, versprechen die Initiatorinnen und bitten um vorherige Anmeldung. Weiter ging es im Februar mit einer jecken Karnevalsfeier und dem Start eines regelmäßigen, gemeinsamen Frühstücks. Die Autorin Karin Michaelis las „Grenzenlose Alltagsgeschichten“ vor. Der März stand ganz im Zeichen des Opferschutzes samt Vortrag der Organisation „Weißer Ring“. Osteraktionen und Meditationsangebote fanden im April statt.

Im Mai kam ein neues Teammitglied

Und der Mai? „Der war für uns ein ganz besonderer Monat, denn wir haben mit Gabi Gründker ein neues Teammitglied gewinnen können“, freut sich das Leiterduo. Gründker ist seitdem ebenfalls Ansprechpartnerin für das Betreute Wohnen und die Begegnungsstätte. Mit Spaziergängen fürs Köpfchen und gemeinsamen Singangeboten wurde der Mai abgerundet. Und ebenso unterhaltsam ging es auch in den Folgemonaten weiter. Garteneinweihung im Juni, Ernährungsvorträge im Juli, Kochkurs für Singlehaushalte im Oktober bis hin zur gemeinsamen Weihnachtsfeier und Martinsfrühstück. „Es ist das Miteinander, welches uns jeden Tag gerne zur Arbeit kommen lässt“, verraten Gudrun Weber und Marion Wippermann und erhalten für diese Aussage zustimmendes Nicken und Applaus aus der Besucherschar.

Bewohner und Gäste sind gleichermaßen dankbar für ein schönes Miteinander
Foto: Tanja Bamme

Der Alltag ist nur dank zahlreicher Ehrenamtler möglich

Leistbar wäre die Arbeit übrigens nicht ohne die zahlreichen Ehrenamtler, die sich auf ganz vielfältige Weise im Einrichtungsalltag einbringen. „Wir haben rund 24 Ehrenamtler. Und dafür sind wir unendlich dankbar“, so die Leiterinnen, die exemplarisch das Ehepaar Marion und Erwin Hedtke ehren. Seit über sechs Jahren initiieren die Hochdahler das Sonntagscafé in der Begegnungsstätte, dekorieren stets jahreszeitabhängig die Tische, bieten Tanzstunden an, organisieren den Nähclub und sind auch ansonsten stets mit helfenden Händen vor Ort. „Für uns ist es eine Freude, wenn wir älteren Menschen eine Freude bereiten können“, verrät Marion Hedtke ihre Intention. „Dreimal in der Woche sind wir sicherlich hier.“

Ein Jahresausblick

Und was passiert im neuen Jahr? „Wir bekommen neue 40 Stühle“, verrät Marion Wippermann lachend. Doch nicht nur Änderungen am Mobiliar werden vorgenommen, Ausflüge, Aktionen und weitere Angebote sollen natürlich auch in 2020 initiiert werden. Stets in enger Zusammenarbeit mit Bewohnern und Gästen. „Denn wir möchten das machen, was ihnen gefällt“, so die Einrichtungsleiterinnen.

Wissenswertes: Die Begegnungsstätte an der Hildener Straße 19 wurde im Jahr 1999 eingeweiht. Seitdem besuchen jährlich rund 12.000 Gäste die Einrichtung.


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