Friedlicher Protest am Aschermittwoch

Unter dem Motto 'Alle Dörfer bleiben' protestierte die Gruppe Extinction Rebellion gestern stundenlang vor der Staatskanzlei. Foto: Sebastian Hansen

Während Ministerpräsident Armin Laschet mit der Rede zum Politischen Aschermittwoch beschäftigt war, blockierten Klimaaktivisten von Extinction Rebellion die Treppe der Staatskanzlei.

Um kurz vor 12 twitterte Extinction Rebellion “ExtinctionRebellion lädt zum Rebel-Aschermittwoch nach Düsseldorf. Die Landesregierung hat klimapolitisch versagt. Wir fordern: AlleDörferBleiben, Raus aus der Kohle, Schluss mit RWE-Baggern in Garzweiler”. Laut Extinction Rebellion waren rund 60 Demonstranten dem Aufruf gefolgt. Sie blockierten den Haupteingang der Staatskanzlei, ketteten sich vereinzelt sogar ans Treppengeländer und zeigten sich mit einer Mahnwache am Rhein mit Miniaturen der Dörfer Lützerath, Keyenberg, Ober- und Unterwestrich, Berverath und Kuckum solidarisch mit ‘Alle Dörfer bleiben’. Das Bündnis ‘Alle Dörfer bleiben‘ bedankte sich umgehend auf Twitter für die Aktion.

“Handeln Sie endlich gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse, geben Sie die Kumpanei mit den Kohlekonzernen auf und beenden Sie die Zerstörung von Land und Kultur im Rheinland!”, forderten die Aktivisten. Als sie gegen Abend den Platz räumten, twitterte Extinction Rebellion Düsseldorf: “Wir kommen wieder (notgedrungen). Wahrheit und Handeln zur Klimakrise sind von Herrn Laschet nicht zu erwarten.” Gemeint ist ein Gutachten, dass ein Jahr lang zurückgehalten wurde. Dem Gutachten zufolge hätten fünf Dörfer nicht umgesiedelt werden müssen, wie der Spiegel Mitte Dezember berichtete.

Demo-Impressionen

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