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Uli Schimschock hat probehalber 'Platz genommen'. Foto: Detlef Ehlert

Barrierefrei sollte sie sein, die Haltestelle Friedhof auf der Kreuzstraße. Wie so viele andere Haltestellen im Stadtgebiet, die nach und nach umgebaut werden, auch. Aber die ‚Sitzhöhe‘ lässt stutzig werden.

Uli Schimschock hat ‚Platz genommen‘. Gut, dass er so sportlich ist. Weniger bewegliche Senioren hätten wohl ihre liebe Not, von dieser Sitzgelegenheit wieder hoch zu kommen. Gerade sind die Haltestellen höher gelegt worden, damit sie auch für weniger mobile Menschen barrierefrei sind. Die Höhe der Sitzgelegenheiten wurden offensichtlich nicht mit angepasst, was nun zu einer ‚Kindersitzhöhe‘ führt.

Die Sitzhöhe ist offensichtlich nicht das einzige Problem an den Haltestellen der Ortsbuslinie 6 (O6). „Auf der Strecke werden häufig Gelenkbusse eingesetzt. Die können die Haltestelle auf der Westseite (Feuerwehrstandort) nicht vernünftig anfahren. Ihnen bleibt nur die Möglichkeit auf der Schlüterstraße die Linksabbiegerspur oder auf der Kreuzstraße die Gegenfahrbahn mitzubenutzen. Die Haltestelle ist nicht wirklich als Bus-Cap an die Fahrbahn herangerückt, sondern sie ist als eine halbe Cap in Fahrtrichtung ‚eingerückt‘. Da passen die großen Busse nicht rein“, erklärt Detlef Ehlert

Verantwortlich für die Haltestelle ist laut Detlef Ehlert von der SPD aber der Kreis, weil die Kreuzstraße Kreisstraße ist. Gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion hat er sich die Haltestelle angesehen. Ehlert ist Vorsitzender des Bauausschusses im Kreis und hat sich bereits an die Straßenbauverwaltung des Kreises gewandt, damit hier Abhilfe geschaffen wird. Die Haltestellen werden wohl im ersten Bauausschuss des Kreises nach den Ferien für Diskussionen sorgen.

Uli Schimschock an der Haltestelle Friedhof. © Detlef Ehlert

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