Finanzspritze für Vereine

Kreissparkasse Düsseldorf

Freuen sich über den gut gefüllten Spendentopf für die Vereine in der Region: Gebietsdirektoren Thomas Döring und Thomas Meuser (l. u. r.) sowie Prof. Dr. Svend Reuse, Vorstandsmitglied (2. v. l.) und Christoph Wintgen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Düsseldorf (3. v. l.)/ Foto: Kreissparkasse Düsseldorf

Familien- und Jugendförderung, Sportvereine und Sozialwesen hat die Corona-Pandemie hart getroffen. Die Kreissparkasse hat sich dieses Jahr bewusst diesen Schwerpunkten bei der Vergabe der beliebten Spenden aus der Sparkassenlotterie, dem ‚PS-Zweckertrag‘, gewidmet. Erneut fanden die Spendenübergaben nicht persönlich statt, die Resonanz ist umso überwältigender.

„Wie immer können die Vereine in unserer Region auf uns zählen“, sagt Christoph Wintgen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Düsseldorf. Vereine hätten es grundsätzlich nicht leicht, findet der Sparkassenvorstand, da der administrative Aufwand immer mehr zunähme. „Corona hat dann noch zusätzlich Löcher in vielen Vereinskassen hinterlassen.“ Also habe der Vorstand gemeinsam mit den Gebietsdirektoren überlegt, welche Schwerpunkte in diesem Jahr besonders finanzielle Hilfe brauchen könnten.

Die Wahl fiel auf Familien- und Jugendförderung, Sportvereine und Soziales. „Unsere Spendenschecks kamen genau richtig“, freuen sich die beiden Gebietsdirektoren der Kreissparkasse Düsseldorf, Thomas Döring und Thomas Meuser. Während Döring die Kreissparkasse Düsseldorf in Düsseldorf, Erkrath und Mettmann repräsentiert, verantwortet sein Kollege die Geschicke der Kreissparkasse in Heiligenhaus und in Wülfrath. „Auch in diesem Jahr mussten wir leider erneut auf unsere Lieblingstermine verzichten“, bedauert Meuser: Die jährlich stattfindenden Spendenübergaben, zu denen die Kreissparkasse die Vereinsvorstände einlädt, fielen den Abstandsregelungen zum Opfer. „Wir haben aber alle uns bekannten Vereine in den Schwerpunkten angeschrieben und gefragt, wo der Schuh drückt“, berichtet Thomas Döring. „Die Dankbarkeit in den Vereinen ist teilweise wirklich berührend.“

Mit 267.380 Euro war der Spendentopf auch in diesem Jahr gut gefüllt. „Wir verteilen diese Spenden nach den Losanteilen, die in der jeweiligen Stadt gespielt wurden – insgesamt waren dies rund 1,1 Millionen Lose“, berichtet Thomas Meuser. „Das Gute an unserer Lotterie ist einerseits der Spielgewinn – immerhin freuten sich unsere Kundinnen und Kunden über Gewinne in Höhe von mehr als 470.000 Euro im vergangenen Jahr – und andererseits der Spendentopf, den wir an die Vereine in unseren Städten ausschütten“, ergänzt Thomas Döring. „Je gespieltem Los wandern 25 Cent in unseren Topf. Das klingt zunächst nicht sonderlich hoch, aber man sieht ja, was wir damit bewegen können.“

Die Wunschlisten der Vereine waren entsprechend lang:

Das Erkrather Naturschutzzentrum Bruchhausen will Kindern mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, sich gefahrlos auf dem Gelände zu bewegen. In der Sandheide will der Verein füreinander e.V. das Geld für die Intensivierung der Kinder- und Jugendbetreuung verwenden. Der SSV Erkrath will für Kinder ein großes Fest veranstalten, das Deutsche Rote Kreuz in Erkrath plant die Anschaffung eines gebrauchten Transporters für den Katastrophenschutz. Das Franziskushospiz will die Büros des neuen Kinderhospizes in Mettmann einrichten.

Der Mettmanner Ortsverband des Roten Kreuzes plant die Einrichtung einer mobilen Teddyklinik, mit der Kindern die Angst vor Ärzten genommen werden soll; der Neue Wege Verein zur Förderung von Maßnahmen der Jugendgerichtshilfe will die Dirt-Bike-Strecke instand setzen. Der Kinderschutzbund plant ein Ferienprogramm als Ausgleich zum Homeschooling, die Behindertensportgemeinschaft schafft Reha-Sportgeräte an. Weiter freuen sich die Jugendfeuerwehr, der SKFM, die Alzheimergesellschaft und noch viele weitere Einrichtungen über die finanziellen Spritzen aus der Lotterie.

In Heiligenhaus erhält die neu gegründete Kinderfeuerwehr einen finanziellen Anschub; der Postsportverein verwendet die Spende zum Wiederaufbau seiner Sportbereiche nach Corona. Die Turner des TUS Unterilp freuen sich über Weichbodenmatten und Schwungtücher, der Dartclub modernisiert seine Dartanlage. Der 1. Tischtennisclub freut sich zu seinem 90. Jubiläum über Geld für neue Netze und für die Jugendabteilung. Das Netzwerk Heiligenhaus verwendet das Geld für die Betreuung von Kindern und Familien in Notsituationen.

In Wülfrath freuen sich die Sportkegler über neue Trikots, die Ortsgruppe des DLRG schafft Ausbildungs- und Rettungsmaterial an. Das DRK steckt die Spende in die Wohnungslosenhilfe, die Gemeinschaft St. Georg plant im 70. Jahr ihres Bestehens den Umbau des Geländes.

„Wir freuen uns sehr, mit unseren Spenden wichtige Löcher in den Vereinsfinanzen stopfen zu können und die Vereine zu unterstützen“, sagt Thomas Meuser. Außerdem seien die Vereine gerade jetzt „wichtige Bindeglieder in unserer Gesellschaft, die unsere Unterstützung besonders dringend benötigen“, findet Thomas Döring.

INFO: Sonderspendentopf für vom Starkregen betroffene Vereine

Der Starkregen im Juli hat vielen Vereinen, die bereits mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen hatten, nochmals stark zugesetzt. „Wir hatten daher einen Sondertopf für die betroffenen Vereine mit 50.000 Euro gefüllt. Alle Vereine, die sich mit einem Hilfsappell an uns gewandt hatten, Die ersten Spendenzusagen sind nun verschickt, die Dankbarkeit ist wirklich riesig. Das freut uns sehr“, sagt Christoph Wintgen. „Einige Vereine hat es richtig hart getroffen“, so der Kreissparkassenvorstand. „Wir freuen uns sehr, dass wir allen Vereinen, die uns um Hilfe gebeten hatten, finanziell unter die Arme greifen konnten.“

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