Feuerwache: Projektplaner nicht weiter tätig

Symbolbild Feuerwehr - © RG

Das seit Jahrzehnten größte Bauvorhaben der Stadt Erkrath, die neue Feuerwache am Clever Feld, hat in seiner Planungszeit einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Wie aus dem Rathaus auf Nachfrage mitgeteilt wird, hat sich die Stadtverwaltung von dem bisherigen Projektplaner Ulrich Werner getrennt. Werner war auf Abordnung der Stadt Ratingen seit 2017 in Erkrath tätig, hat in der Nachbarkommune bereits den Bau der dortigen Feuerwache mit betreut. Zum 31. Mai dieses soll die Zusammenarbeit mit der Stadt Erkrath jedoch enden. „Um Planung und Bau im zuständigen Fachbereich für Neubauprojekte zu bündeln“, heißt es aus dem Rathaus. „Die bisherige Struktur als Stabsstelle beim Technischen Beigeordneten hat sich als nicht optimal herausgestellt. Ursprünglich war ein gleitender Übergang geplant, dieser war vor dem Hintergrund von unterschiedlichen Arbeitsweisen nicht mehr darstellbar. Unter Anrechnung von Urlaub und Überstunden wurde Herr Werner von der Arbeitsleistung freigestellt.“

Zeitliche Verzögerungen soll es im Zusammenhang dieser personellen Änderungen aber keine geben. „Die Aufgaben werden nun vom Fachbereich Immobilienmanagement Neubauprojekte betreut, der die Planungsarbeiten entsprechend fortführt. Der Zeitplan (abrufbar hier) ist weiterhin maßgeblich für das Projekt“, schreibt Stadtsprecher Thomas Laxa, ergänzt aber, dass die nächste Überarbeitung des Zeitplans, die in regelmäßigen Abständen erfolgt, allerdings bevorsteht. „Hierbei ist nicht auszuschließen, dass unabhängig von der angesprochenen Personalie einige kleinere Zwischenschritte anzupassen sind. Wir gehen mit dem heutigen Tag davon aus, dass der geplante Baubeginn für Mitte 2022 bestehen bleibt. Auch die Inbetriebnahme der Wache ist nach wie vor für das vierte Quartal 2024 vorgesehen.“

Und auch kostenmäßig scheint die Feuerwache im Planungsrahmen zu liegen. 36,8 Millionen Euro waren für die Maßnahme anberaumt worden. Wie im letzten Bauausschuss mitgeteilt wurde, liegen die aktuellen Schätzungen mit 34 Millionen Euro knapp unter dem geplanten Budget.

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1 Kommentar

  1. Ich bedauere es, dass Herr Werner aus dem Dienst ausgeschieden ist. Dem Bericht nach hat er doch seine Aufgaben solide und korrekt erledigt. Schade, dass persönliche Differenzen in der Stadtverwaltung die Leistung des Projektleiters nicht mehr berücksichtigen. Wer soll nun die Aufgaben übernehmen, bei der geringen Personaldecke und den in den kommenden Monaten anstehenden Aufgaben um die Durchführung des Projektes zum Abschluss zu bringen.

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