Feierabendmäkte sollen in diesem Jahr stattfinden

Symbolbild Burger/ Pixabay: Randgruppe

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung gab es viele gute Nachrichten für den lokalen Handel und die Gastronomie. Es scheint, als würde das Leben nach der Krise wiederkehren.

56 Akzeptanzstellen weist der Erkrather Stadtgutschein bereits auf. Das teilte die Verwaltung in der vergangenen Sitzung für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung mit. „Das ist ein wirklicher Erfolg, in anderen gleichgroßen Kommunen nehmen vielleicht 15-20 Unternehmen an dem Gutscheinmodell teil“, ergänzt Susanne Knoblich von der Wirtschafsförderung.

Gastronomie: Mehr Zeit in den Abendstunden

Anregungen, die Sperrstunde für die Gastronomie auszuweiten, gab es von Seiten der CDU. „Das sollte dann aber auch zeitnah passieren, damit die Restaurants noch die EM-Saison nutzen können“, argumentierte Marc Hildebrand, der Zuspruch von der Verwaltung bekam, die schnellstmöglich eine Änderung herbeiführen möchte. In der Nachbarstadt Mettmann hat sich die Politik bereits einstimmig für die temporäre Ausweitung ausgesprochen. Kritik hagelte es jedoch an den angefallenen  Gebührenbescheiden für die Gastronomie, die zwar ihre Außengastronomie in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Pandemie nicht pauschal zahlen müssen, allerdings für die Gebührenänderung mit 25 Euro zur Kasse gebeten wurden. „Das kann nur ein Scherz sein“, ärgerte sich Marc Hildebrand (CDU). Der Technische Beigeordnete Fabian Schmidt sprang für die Wirtschaftsförderung in die Bresche. „Die Bescheide stammen nicht aus dieser Abteilung. Aber ich werde das Thema mitnehmen“, gab es an. Zuvor, so sprach sich Ausschussvorsitzende Julia Götte aus, gab es allerdings auch schon mit Bürgermeister Christoph Schultz Gespräche zu diesem Thema und eine Änderung wurde zugesichert.

Feierabendmärkte sind in Planung

Genaue Pläne zu den bereits im Vorjahr geplanten Feierabendmärkten gibt es ebenfalls. So stehen derzeit die Termine 18. August und 15. September derzeit in der Planung. „Wir haben schon Zusagen von zahlreichen Betreibern, allerdings müssen viele Details im Zuge der Corona-Pandemie beachtet werden und auch kurzfristige Änderungen sind möglich“, so Susanne Knoblich, die für die geplanten Märkte Werbemaßnahmen, wie etwa Plakate und Banner, in die Wege leiten möchte. Ob im Zuge des Innenstadtförderprogramms der Haiti-Laden aus dem katholischen Gemeindezentrum an der Kreuzstraße temporär ein neues Domizil finden könnte, wollten die Grünen wissen. „Aufgrund von Umbaumaßnahmen muss der Laden für rund ein Jahr aus den Räumen raus. Nebenkosten kann der Laden selbst tragen, mehr aber leider nicht. Wenn wir unserem Namen „Faire Stadt Erkrath“ gerecht werden wollen, sollten wir Hilfe schaffen“, so Barbara Geiss-Kuchenbecker. Susane Knoblich versprach, die Möglichkeiten zur Unterstützung zu prüfen.

Gewerbeflächengutachten ist in Planung

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann wird in Zusammenarbeit mit dem Gutachterbüro Georg Consulting und der städtischen Wirtschaftsförderung ein Gewerbeflächengutachten zur Revitalisierung der Gewerbegebiete Unterfeldhaus und Steinhof/Ludenberger Straße erstellt. Wann die Handelsempfehlungen zu erwarten sind, konnte die Verwaltung in der Ausschusssitzung noch nicht mit Gewissheit sagen.

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