FDP will Schwimmunterricht stärken

FDP Erkrath

Symbolbild Schwimmen: Pixabay, adrit1

Die DLRG lies 2017 eine repräsentative Umfrage zur Schwimmfähigkeit in Deutschland erstellen. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung schätzt die eigene Schwimmfähigkeit als nicht gut ein und mehr als 40% der Kinder im Grundschulalter (6-10 Jahre) werden von den eigenen Eltern als unsichere oder gar als Nichtschwimmer bewertet.

Auch in Erkrath klagen Schulen und Vereine über die Kapazitäten des Neanderbades, gerade hinsichtlich der Schwimmausbildung. Die FDP im Stadtrat möchte dagegen nun etwas unternehmen und die Optionen für einen Erweiterungsbau zum Neanderbad durch dessen Betreiber -die Stadtwerke- überprüfen lassen. Der Rat soll dazu eine Entscheidung treffen. Die Stadtwerke sind als Betrieb vollständig im Besitz der Stadt. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion und Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke, Ralf Lenger, begründet den Erweiterungsbau: „Kinder, die nicht sicher
oder überhaupt nicht schwimmen können, sind in ihrem Alltag -ob beim Schwimmen am See oder beim Strandurlaub- großen Gefahren ausgesetzt. Es muss uns deswegen ein Anliegen sein, den Schwimmunterricht an Schulen, durch Vereine und private Betreiber zu stärken. Dazu braucht es vermutlich einen Erweiterungsbau des Neanderbades. Wir wollen hier die Optionen prüfen und möglichst kosteneffizient die Kapazitäten schaffen, die heute und in Zukunft gebraucht werden.“ Der Antrag der Freien Demokraten wird voraussichtlich am 07.10. im Rat beraten

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