FC Parea feiert digitales Weihnachtsfest

FC Parea

Projektleiter Thomas Laxa freut sich über das positive Feedback zur ersten digitalen Weihnachtsfeier/ Foto: FC Parea

„Not macht erfinderisch“, besagt ein altes Sprichwort und der FC Parea Schimmelbusch zeigt das da etwas Wahres dran ist.

Weil die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen keine Weihnachtsfeiern –
zumindest so wie man sie kennt – zulassen, überlegte sich Projektleiter Thomas Laxa kurzerhand eine kreative Alternative und lud erstmals zum digitalen Weihnachtsfest ein. Ein Mix aus Minispielen und kleinen Überraschungen sorgte dabei für viel Spaß und gute Unterhaltung.

So probierten sich die Kicker unter anderem am „Korbschiessen“, bei dem eine Klopapierrolle in einen Eimer gelupft werden sollte, oder versuchten so schnell wie möglich einen Stapel Spielkarten bis auf das letzte Blatt von einem Glas zu pusten. Für reichlich Spaß sorgte vor allem das Ratespiel
„Scharade“, bei dem Begriffe aus dem Fußball verbal umschrieben, pantomimisch dargestellt oder per Geräusch nachgeahmt werden sollten.

Zeit zum Verschnaufen brachten regelmäßige Einspieler, in denen neben dem „Parea’ner des Jahres“, also dem Spieler mit den meisten Trainingseinheiten, auch das neue Trainingsdress des Fußball-Integrationsprojektes vorgestellt wurde. „Insgesamt gesehen war es eine runde Sache, auch das Feedback war durchweg positiv“, resümiert Laxa zufrieden. „Durch unsere wöchentlichen Online-Trainingseinheiten haben wir uns schon fast an das virtuelle Miteinander gewöhnt.“

Jugendliche sowie junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 35
Jahren, die gerne mitmachen möchten, können per Mail an fcpaea@web.de Kontakt mit dem Fußballteam aufnehmen. Trainiert wird jeden Mittwoch zwischen 18:30 und 20:30 Uhr – bis zur Öffnung des Trainingsbetriebes weiterhin digital. Die Teilnahme ist kostenlos.

Über den FC Parea Schimmelbusch

Der FC Parea Schimmelbusch ist ein Beispiel für beständiges ehrenamtliches Engagement und gelebte Integration. Seit 2001 bieten Projektleiter Thomas Laxa und sein Team Kindern und Jugendlichen, die
sich aus zeitlichen oder finanziellen Gründen keine Vereinsmitgliedschaft leisten können, wöchentlich ein kostenloses Fußballtraining an. Träger des Integrationsprojektes ist die soziale Dienstleistungsgesellschaft PAREA.

Die Stadt Erkrath, das Schulzentrum Hochdahl sowie regionale Institutionen oder Unternehmen sind weitere Partner. Auch außerhalb des Fußballplatzes engagiert sich der FCS und nimmt unter anderem regelmäßig an örtlichen Familienfesten teil. Neben Deutschlands größtem Ehrenamtspreis, dem Bürgerpreis 2007, erhielt das mehrfach ausgezeichnete Fußballteam des FCS im Jahr 2009 eine Sonderehrung des Deutschen Fußball-Bundes, im Jahr 2011 die Sonderehrung zum „Sportler des Jahres“ sowie 2014 den Integrationspreis des Integrationsrates der Stadt Erkrath. Im Juni 2015 wurde Projektleiter Thomas Laxa für sein ehrenamtliches Engagement von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. 2017 gab es zudem den „Sebastianuspreis“ der St. Sebastianus Bruderschaft Erkrath.

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“. Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung
des sozialen Lebens in den Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, U3-Betreuung und
Projektarbeit.

Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe. Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an mehr als 20 Standorten mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Jugendhilfeträger in Nordrhein-Westfalen.

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