Erkrather singt von der Nordseeinsel

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Erik Sander/ Foto: sander1music.de

Der Erkrather Erik Sander hat sein erstes Album herausgebracht. Es trägt den schlichten Titel „Nummer 1“ – und der passt auch zum Anspruch des Sängers und Gitarristen.

Produziert hat Sander sein Debut gemeinsam mit dem Schlagzeuger Ludger Gödde. Vor allem waren aber auch zahlreiche Musiker mit dabei, die in der deutschen Pop- und Rockszene Rang und Namen haben und normalerweise mit Künstlern wie Westernhagen, Wolfgang Petry oder Heino auf der Bühne und im Studio stehen. Produziert wurde das Album unter anderem im Studio des berühmten Country-Musikers Tom Astor. Auch für die Vermarktung setzt Sander nur auf Profis. Das Album ist deshalb erschienen beim bekannten Plattenlabel „DA Records“.

Besonders eingängig ist der Titel „Norderney“. Damit hat Erik Sander eine Hymne für die beliebte ostfriesische Urlaubsinsel geschrieben. Denn Norderney ist so etwas wie seine zweite Heimat. Es überrascht nicht, dass dieses Stück inzwischen seit Wochen regelmäßig bei Radiostationen in Norddeutschland zu hören ist. Denn dieser Song ist der perfekte Soundtrack für den Sommer 2021. Er schenkt Vorfreude pur auf einen unbeschwerten Urlaub! Für die kommende Monate plant Sander auch Auftritte, um das Album live vor Publikum spielen zu können. Er sagt: „Darauf freuen wir uns alle riesig!

Erik Sander im Interview:

Warum ist Norderney Dein Sehnsuchtsort?
Weil ich dort die Elemente wie Luft, Wasser und Licht und auch den Sand am deutlichsten spüre. Das war immer schon so.

Weit über 100mal warst Du schon auf Norderney. Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Aufenthalt dort?
Ja! Da erinnere ich mich sogar sehr gut daran! Das war 1969. Da war ich dort mit meiner Großmutter das erste Mal. Und erinnere mich deshalb so gut dran, weil der Milchreis in der „Milchbar“ ein wundervolles Erlebnis war. Deshalb kann ich mich unglaublich gut daran erinnern. Und an die gelben Gummistiefel und an den sogenannten Ostfriesennerz. Also diesen gelben Regenmantel, den ich natürlich damals auch hatte.

Worauf freust Du Dich immer am meisten, wenn Du wieder auf die Insel kommst?
Sobald ich die Fähre verlasse, habe ich sofort das Gefühl von Freiheit, von ungebunden sein, von Konventionen hinter mir lassen, von wundervollen Kindheits- und auch Erwachsenen-Erlebnissen – da gibt’s ganz viel! Also auch wundervolle Erlebnisse am Strand. Diese Ruhe! Die Zeit, die dort manchmal stehenbleibt, wenn man aufs Meer schaut.

Norderney ist Kult! Und Du hast der Insel eine eigene Hymne geschenkt. Wie kam es zu der Idee?
Ja, Idee oder Gefühl. Was ich jetzt gerade alles beschreibe, ist ja hochemotional. Und genau daher kam es auch. Ich hatte unbedingt den Wunsch, ein Lied darüber zu schreiben, wie es mir geht mit Norderney, was ich da so fühle. Und diese Stimmung aufzufangen!

Was sind Deine Lieblingsorte auf Norderney?
Das ist natürlich die Marienhöhe, das ist natürlich die „Milchbar“, das ist die „Oase“, das ist das Wrack, das ist der Leuchtturm, das ist das Naturschutzgebiet Richtung Wattenmeer. Ich fühle mich da einfach überall sehr wohl. Ich denke, was wichtig ist: Dass man einfach auch nach der „Oase“ weiterläuft am Strand, also Richtung Inselende. Weil man dann Norderney spürt, wie es früher mal war. Nämlich nicht überlaufen. Man hat unglaublich viel Platz für sich allein. Fast schon spirituelle Erfahrungen, wenn man dort am Strand entlangläuft und auch keinen Menschen mehr sieht. Also die meisten schaffen es nur bis zu Oase. Also die meisten schaffen es erst nur bis zur „Weißen Düne“. Und
dann bis zur „Oase“…

Unter uns: Irgendwann – hoffentlich bald – dürfen wir ja alle wieder hin! Hast Du einen Geheimtipp für uns? Geheimtipp? Hinfahren! Ich glaube, jeder findet dann so seinen eigenen Geheimtipp auf dieser Insel. Weil so viele schöne Orte dort sind, dass es unfair wäre, zu sagen: Das ist ein Geheimtipp. Ich glaube, fair ist es, dass die Menschen das selbst erleben und spüren können auf der Insel.

Lass uns über Deine Musik reden! Was ist das Besondere an Deinem Debut-Album, auf dem ja auch der Titel „Norderney“ ist?
Das Besondere an dem Album: Es ist handgemachte Musik. Wir haben uns – in der Produktion, bei den Musikern, beim Abmischen – auf Menschen verlassen, die wirklich ihr Handwerk verstehen. Es macht mich auch sehr stolz, dass ich auf die Kompetenz und auf die Erfahrung von Studiomusikern. Mixern und Toningenieuren zurückgreifen konnte, die seit Jahrzehnten die Plattenszene in den Studios in Deutschland mitbestimmen. Auf der einen Seite. Und dass wir uns auch
auf junge Leute verlassen haben, was den Sound angeht und das Mixen. Dadurch wirkt dieses Album auch erfreulich frisch, sehr atmosphärisch und auch klanglich sehr dicht. Die Kompetenz von Menschen, die jahrelang schon im Business sind, und die jetzt gerade neu dazugekommen sind, machen einen guten Mix aus.

Wissenswertes: Erste Hörproben findet ihr hier.

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