Erkrather Busunternehmer kandidiert für den Bundestag

Bernd Herrmann, parteiloser Kandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis Mettmann I

Die Verkehrswende ist eines der Themen, mit denen Bernd Herrmann als unabhängiger, parteiloser Direktkandidat für den Wahlkreis Mettmann I antritt. Foto: Nicole Marschall

Engagiert war Bernd Herrmann schon immer. Angefangen bei den Pfadfindern bis zum heutigen Tag mit aktiven bürgerschaftlichen Engagement. Jetzt will er Erkrath und den Wahlkreis Mettmann I als unabhängiger Direktkandidat im Bundestag vertreten. Sein Credo: „parteilos, unabhängig und frei“.

„Ich bewerbe mich nicht aus Jux und Dollerei“, stellt Bernd Herrmann unumwunden klar: „Ich gehe in den Wahlkampf mit dem festen Vorsatz: Ich will gewinnen – um im Kreis Mettmann etwas zu bewegen.“ Als parteiloser, unabhängiger Kandidat hat sich der Erkrather Busunternehmer die Themen Bürger, Klima und Verkehr auf die Fahne geschrieben. Themen, die er in Berlin als direkt gewählter Kandidat für den Wahlkreis Mettmann I mit einer bürger- und praxisnahen, aktiven Politik vertreten will.

Lange drumherum zu reden, ist nicht sein Ding. Auf Missstände aufmerksam zu machen, dagegen schon. Und diese beseitigt Bernd Herrmann, wenn nötig, auch kurzerhand selbst. Wachsen Brombeersträucher von öffentlichen Grünflächen in den Radweg, greift er schon mal selbst zur Heckenschere. Bei dem von der Stadt Erkrath organisiertem Dreck-weg-Tag ist er immer mit einem Projekt vertreten. „Ich suche nicht nach Gründen, warum etwas nicht geht. Ich suche nach Lösungen“, bringt er seine Lebens- und Wahlkampfphilosophie auf den Punkt.

Ganz in diesem Sinne setzt Herrmann vor und nach der Wahl auf ein aktives Miteinander zwischen Kandidat bzw. Abgeordnetem auf der einen und den Wählern auf der anderen Seite: „Abgeordnete und Bürger müssen im Austausch stehen. Bürger müssen sich einbringen, Abgeordnete zuhören und im Sinne des Allgemeinwohls entscheiden. Erfolge gelingen nur gemeinsam.“ Bürger, die ihm ein Projekt vorstellen oder schildern möchten, „wo der Schuh drückt“, können sich gerne an ihn wenden (Telefon: 0157 / 504 591 46, Mail: b.herrmann@vodafone.de). „Es gibt viele Bereiche im Kreis Mettmann, die Unterstützung brauchen und in Berlin Gehör finden müssen“, sagt er: „Ganz klar, dass darunter auch Themen sind, mit denen ich mich wenig auskenne bzw. von denen ich bisher nichts weiß. Da bin ich auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen“, gibt Herrmann zu und signalisiert: „Ich bin einer von euch.“

Themen, mit denen sich der Busunternehmer sehr gut auskennt, sind berufsbedingt Verkehr und Tourismus. Während seiner Arbeit mit verschiedenen Personengruppen hört er immer wieder von Problembereichen und Missständen, nicht zuletzt gerade im Verkehrssektor: „Wenn wir wirklich eine Verkehrswende wollen, um den Klimawandel abzuwenden, müssen wir jetzt endlich die Infrastrukturproblemen anpacken“, sagt er. Das fange vor der eigenen Haustür an: Aufzüge an den S-Bahn-Stationen müssen funktionieren. Und der öffentliche Nahverkehr müsse mit Priorität verlässlicher werden, bevor man mit Versprechen auf die Zukunft die Bürger locke, so Herrmann. Sein Ziel für den Personen Fernverkehr der Zukunft: schnelle ICE-Sprinter-Verbindungen, damit Inlandsflüge obsolet werden. „Wir brauchen ein Sofortprogramm, das die vorhandene Infrastruktur aufarbeitet“, so Herrmann: „Dazu gehört es auch, vorhandene Radwege zu pflegen und zu sanieren.“ Viele seiner Fahrgäste haben sich E-Bikes angeschafft. Diese müssen ohne Gefahren auf der Strecke genutzt werden können. Dass er auch die Bustouristik selbst als einen Teil der Lösung gegen den Klimawandel sieht, ist selbstredend. Nicht nur ältere Bürger nutzen gerne das ökologische Verkehrsmittel Reisebus für die Reise in den Urlaub.

Wählerstimmen wünscht er sich auch durch seinen geplanten Einsatz für ein härteres und konsequenteres staatliches Durchgreifen bei Vergehen wie Enkeltricks, Gewalt gegen Einsatzkräfte, die Loverboy-Szene und generell jede bewusste Schädigung anderer.

Und was sonst für Herrmann spricht? „Ich habe weder einen Doktortitel, den man mir aberkennen könnte“, sagt er schmunzelnd, „noch Kontakte zu Großunternehmen, mit denen ich mich bereichern könnte.“

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