Erkrath profitiert vom “Digitalpakt Schule”

Symbolbild: geralt/ Pixabay

Mit dem „Digitalpakt Schule“ wollen Bund und Land gleichermaßen für eine bessere Ausstattung und digitale Technik an Schulen sorgen. Auch Erkrath kann von diesem Förderprogramm profitieren.

Doch wie ist der Zustand an Erkraths Schulen überhaupt? Das wollen die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport in dieser Woche wissen. „Wir befinden uns derzeit in der Bestandsaufnahme“, erläutert Kämmerer Thorsten Schmitz. Demnach wird aktuell geprüft, welche Schule über welche Voraussetzungen verfügt, um von Digitalpakt Gebrauch zu machen.

Beim Breitbandausbau, der in Kooperation mit den Stadtwerken Erkrath vorangetrieben wird, konnte Thorsten Schmitz bereits positives Feedback liefern. So sind derzeit alle weiterführenden Schulen an das „schnelle“ Internetnetz angeschlossen. Und auch die Grundschulen Schmiedestraße und Sandheide verfügen bereits über einen solchen Zugang. „Die weiteren Grundschulen sowie die Kindertageseinrichtungen sollen folgen“, so der Kämmerer. Auch bei der Hardware-Ausstattung (Rechnern) gibt es eine klare Ansage von Seiten der Verwaltung. „Diese werden alle sechs Jahre erneuert“, berichtet Sozialdezernent Ulrich Schwab-Bachmann im Ausschuss.

Bedarf ist allerdings an vielen Stellen vorhanden. So sollen die Schulen künftig alle miteinander vernetzt werden, digitaler Austausch einfacher werden. “Wir möchten ein Verwaltungsnetz aufbauen, auf das jede städtische Einrichtung Zugriff drauf hat”, so Schmitz.

Erst seit wenigen Monaten stehen die Förderregularien von Seiten des Landes NRW. „Wir wissen also jetzt, was gefördert wird“, so der Kämmerer. Zehn Prozent der Investitionen müssen von der Stadt selbst aufgebracht werden. Das Vorhaben, einen fiktiven Betrag des Eigenanteils jetzt schon in den Haushalt einzubringen, ist für Schmitz allerdings nicht zielführend. „Wir wissen schließlich noch gar nicht, wie hoch unser Eigenanteil ausfallen wird. Haushaltsrechtlich ist es nicht zulässig, einen nicht klar definierten Betrag einzustellen. Ich werde die Mittel außerplanmäßig im Haushaltsjahr bereitstellen. Zunächst muss ein vernünftiger Plan aufgestellt werden“, erläutert der Kämmerer auf Nachfrage der Redaktion.

Wissenswertes: Der Bund hat für die digitale Aufrüstung der Schulen zwei Milliarden Euro bereitgestellt.


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