Entschädigungszahlung für Eltern wird verlängert

Büro Michaela Noll MdB

Foto: Büro Michaela Noll

Am vergangenen Mittwoch hat das Kabinett über eine Beschlussvorlage entschieden, die vorsieht die Entschädigungszahlung für Eltern zu verlängern, die nicht arbeiten können, weil sie ihre Kinder betreuen müssen.

Die Regelung gilt seit dem 30. März dieses Jahres. Dazu erklärt die Familienpolitikerin und Bundestagsabgeordnete für den Kreis Mettmann, Michaela Noll:
„Wir Familienpolitikerinnen und Familienpolitikern haben in den letzten Wochen darauf gepocht, dass Eltern weiterhin unterstützt werden. Die bisherige Regelung sieht vor, dass die Eltern, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen ihrer Arbeit nicht nachgehen können, bis zu sechs Wochen Entschädigungszahlungen bekommen. Die neue Regelung sieht eine Verlängerung vor, die pro Elternteil nun 10 Wochen beträgt. Eine Familie kann somit bis zu 20 Wochen davon profitieren. Diese Entschädigungsregelung ist kein Gnadenakt, sondern eine absolute familienpolitische Notwendigkeit.
Wir haben in den letzten Tagen große Überzeugungsarbeit geleistet, auch bei den Ministerpräsidenten der Union. Eltern erwarten in dieser besonderen Situation die klare Botschaft, dass die Politik sie nicht im Stich lässt. Alles andere wäre realitätsfremd. Wir haben die Bedarfe und Notwendigkeiten der Familien vor Ort im Blick. Denn eines ist klar: Auch wenn die Kitas schrittweise ihren Notbetrieb erweitern, so sind sie doch aufgrund der Einhaltung notwendiger Sicherheitsstandards und Auslastung des Fachpersonals von einem Regelbetrieb weit entfernt. Hinzu kommt, dass ein Teil des Fachpersonals zu den Risikogruppen gehört. Das bedeutet, die Betreuung kann nur für einen Teil der Kinder sichergestellt werden.
Ich freue mich, dass wir jetzt mit den Ländern konstruktiv an einer gemeinsamen Lösung arbeiten können, wir wollen die Entschädigungszahlung für die betroffenen Eltern zügig verlängern.“


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