Eine schwere Entscheidung – keine Präsenzgottesdienste in der Kirche

In der Neanderkirche finden Gläubigen auch weiterhin die 'offene Kirche'. Foto: Lutz Wulfestieg

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Deshalb wendet sich Pfarrer Volker Horlitz über uns an alle Gemeindemitglieder. Aber es gibt natürlich auch ein paar gute Nachrichten von ihm:

Was ist richtig?

Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir können immer nur abwägen, die lokalen Gegebenheiten bewerten, uns austauschen, uns beraten und gemeinsam um eine Entscheidung ringen, die wir verantworten können vor unserem Gewissen, vor der Gemeinde, vor Gott. Das haben wir am Donnerstagabend bei einer Sondersitzung des Presbyteriums getan und den Beschluss gefasst: Wir verzichten ab sofort zunächst bis zum 10. Januar wegen der hohen Infektionszahlen auf Präsenzgottesdienste in unserer Kirchengemeinde. Eine solche Entscheidung schmerzt, keine Frage.

Aber:

Foto: LW

Wir verzichten nicht auf die ökumenischen Autokinogottesdienste an Heiligabend, da dort Menschen in ihren Autos in besonderer Weise geschützt sind. Dort sind noch Anmeldungen über unsere Homepage möglich.

Wir verzichten nicht auf Gottesdienste, die wir (ohne anwesende Gemeinde) vorher aufnehmen und die dann als Video an Heilig Abend und an Neujahr auf unserer Homepage abgerufen werden können.

Wir verzichten nicht auf die Impulse des digitalen Adventskalenders auf unserer Homepage, wo bis zum 6. Januar jeden Tag eine neue Tür geöffnet werden kann.

Wir verzichten nicht auf das Angebot der „offenen Kirche“. Die Neanderkirche bleibt weiterhin täglich für die persönliche Einkehr von 10 – 16 Uhr geöffnet.

Denn wir alle brauchen eine Perspektive, Gemeinschaft, Trost und Ermutigung in dieser Zeit, die uns vor immer neue Herausforderungen stellt.

Im Namen des Presbyteriums wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit. Bleiben Sie von Gott behütet!

Volker Horlitz

Pfarrer und Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl

Pfarrer Volker Horlitz. Bis wir ihn wieder so – wie hier im ökumenischen Ratsgottesdienst – erleben dürfen, müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden. – Foto: RG

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