Eine Flamme bringt Frieden in die Welt

Die beiden stellvertretenden Bürgermeister Regina Wedding und Marc Göckeritz übergeben Bürgermeister Christoph Schultz das traditionelle Friedenslicht im Rathaus/ Foto: Tanja Bamme

1986 zog das Friedenslicht aus Bethlehem erstmalig seine Spur durch Europa.

Entstanden ist die Idee in Österreich. Ein oberösterreichischer Rundfunksender wollte mit dieser Symbolik den Frieden durch die Länder ziehen lassen. In Deutschland ist die Idee erstmalig 1994 aufgegriffen worden und zählt seitdem zu den vorweihnachtlichen Traditionen im Land. Das Licht wird aus der Geburtskrippe Jesu von einem Kind entnommen und von den Pfadfindergruppen durch die Länder bis zu den jeweiligen Zielorten getragen.

Neben den Kirchengemeinden, die sich über das Eintreffen des Lichtes alljährlich freuen, nimmt auch Bürgermeister Christoph Schultz seit Dienstbeginn vor fünf Jahren die bedeutsame Flamme entgegen. „Ich habe das Friedenslicht in der Heilig Geist Kirche abgeholt, es stammt wiederum aus Hilden. Dort haben es die Pfadfinder abgegeben und die Gemeindereferentin Heidi Bauer hat es dort für Erkrath entgegengenommen“, berichtet Regina Wedding. Die stellvertretende Bürgermeisterin wollte diese Tradition auch im Corona-Jahr aufrechterhalten. Begleitet wurde sie bei der Übergabe von ihrem zweiten Stellvertreter Marc Göckeritz, dem durchaus bewusst ist, dass die Flamme in diesem Jahr einen komplizierteren Anreiseweg als sonst hinter sich hat. „Es sind die Pfadfinder, die sonst größtenteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Darauf musste in diesem Jahr teilweise verzichtet werden“, berichtet dieser.

Für Bürgermeister Schultz ist das Friedenslicht in diesem bedeutsamen Jahr ganz besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Übernahme der Flamme wünscht er auch den Bürgern der Stadt ein besinnliches Weihnachtsfest. „Stellvertretend habe ich dieses Licht für alle Erkratherinnen und Erkrather übernommen, verbunden mit den besten Segenswünschen.“  

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