Ein Tag zum “Danke” sagen

Mit einer Bildaktion sagen die Erkrather Tagesmütter und -väter "DANKE" Foto: Anke Nordick

Mit dem bundesweiten Tag der Kinderbetreuung, der 2012 erstmalig initiiert wurde und seitdem jährlich am Montag nach Muttertag stattfindet, wird die öffentliche Aufmerksamkeit auf jegliche Form der Kinderbetreuung gelenkt.

„Die Leistungen und Arbeitsbedingungen aller Kinderbetreuerinnen und –betreuer werden in den Mittelpunkt gestellt“, erklärt Anke E. Nordick. Die Sprecherin der Erkrather Interessengemeinschaft der Kindertagespflege hätte liebend gerne diesen Tag genutzt, um gemeinsam mit der Fachberatung vom Jugendamt die Einrichtungstüren zu öffnen, Aktionsstände umzusetzen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Das ist mit den aktuellen Corona-Beschränkungen aber leider nicht möglich“, so Anke Nordick, die der derzeitigen Situation trotzdem etwas Positives abgewinnen kann. „Die Kinderbetreuung ist dank Corona bereits in aller Munde und sogar die Tagespflege findet namentlich Erwähnung und muss sich nicht immer mitgemeint fühlen.“

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Anke Nordick ist Sprecherin der Interessengemeinschaft Foto: Anke Nordick

Und so soll der jährliche Tag der Kinderbetreuung in diesem Jahr einen ganz besonderen Stempel erhalten. Mit Bildbotschaften bringen zahlreiche Tagesmütter- und väter auf der Homepage der Interessengemeinschaft ihren Dank für das Miteinander zum Ausdruck und formulieren eigene Gedanken zum gelebten Arbeitsalltag mit den Kleinsten. „Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, den Blick auf den Wald zu lenken, um ihn vor lauter Bäumen nicht zu übersehen. Dazu habe ich als Sprecherin eine kleine Umfrage bei meinen Kolleginnen und Kollegen gestartet und das Ergebnis ist wunderbar“, ist sich Anke Nordick sicher.

Tagesmutter Svenja Burbulla verwaltet die Homepage des Kinderbetreuungsnetzwerks
Foto: Svenja Burbulla

Mit der visuellen Botschaft ist ein großes Dankeschön verbunden. „Denn Erkrath, das sind ganz viele tolle Menschen. Wir sind hier sehr gut vernetzt und an Betreuungsangeboten sehr gut aufgestellt“, verrät Anke Nordick, deren Dank breit gestreut werden soll. „Es klingt nach Klischee, aber wir alle lieben unseren Job. Wir sind aus Überzeugung und mit Herzblut für die Kinder da. Immer wieder neu nehmen wir den Blickwinkel des Kindes ein, bemühen uns, jedes individuell wahrzunehmen und jeder kleinen Persönlichkeit das zu geben, was sie gerade braucht. Wir bilden uns gerne fort, tauschen uns aus, bleiben auf dem Laufenden. Wir in Erkrath sammeln mehr Fortbildungsstunden als vom Land selbst mit dem neuen Kibiz gefordert werden. Weil wir engagiert sind, für uns, für euch, für eure Kinder. Wir mögen die Flexibilität unserer Tätigkeit, die vielen Möglichkeiten, unseren Alltag zu gestalten. Dadurch entsteht ein breitgefächertes Angebot, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familien entgegenkommt.“

Stephanie Kettner ist stellvertretende Sprecherin der Interessengemeinschaft Kindertagespflege Erkrath
Foto: Stephanie Kettner

„Wir fühlen uns gut aufgehoben“

Und auch die Zusammenarbeit mit der Fachberatung vom Jugendamt findet bei den Tagesmüttern und –vätern positiven Zuspruch. „Wir schätzen die Zusammenarbeit sehr. Bei der Fachberatung des Jugendamtes hat man stets ein offenes Ohr für uns, man steht uns mit Rat und Tat zur Seite“, zieht die Sprecherin Bilanz. „Man spürt, dass uns allen die Tagespflege am Herzen liegt. Tagespflege wird in Erkrath ernst genommen und hat einen festen Platz in der Betreuungslandschaft. Wir finden Gehör und konnten in den letzten Jahren einiges erreichen. Die aktuelle Situation wird sehr gut gehandhabt, wir fühlen uns gut aufgehoben und arbeiten sehr gerne hier.“

Auch Bürgermeister Christoph Schultz hat den besonderen Tag als Anlass gewählt, den Dank an die Kindertagespflege mit einer Bildbotschaft zurückzugeben. Sein Foto, ebenso wie den Dankesbrief von Sprecherin Anke Nordick und weitere Informationen findet man auf der Homepage der Erkrather Interessengemeinschaft der Kindertagespflege.  


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