Ein sportlich fittes Jubelpaar

Das Jubelpaar, abgelichtet von Marc Göckeritz

Zum gestrigen Ehejubiläum gratulierten dem Ehepaar Gudrun und Karl Neumann der stellvertretende Landrat Jens Geyer und der stellvertretende Bürgermeister Marc Göckeritz.

Gemeinsam 60 Jahre lang einen Weg mit vielen Höhepunkten aber auch Tiefpunkten gegangen zu sein, verdient auch vom Rat der Stadt Erkrath und der Verwaltung hochgelebt zu werden. Marc Göckeritz: „Der französische Schriftsteller Antoine Saint-Exupéry schrieb einmal:  Liebe besteht nicht nur darin, dass man einander ansieht, sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt. Ich finde dieses Zitat sehr passend und wünsche Ihnen, dass Sie auch in Zukunft einen gleichen Fokus haben und gemeinsam die schönen Momente erkennen und wertschätzen können“.

Und dieses Zitat passte sehr gut zu den Ehebjubilaren. Gemeinsam treiben sie gerne Sport, ertüchtigen ihren Körper beim Fitness oder der Wassergymnastik des TSV Hochdahl. Frei von größeren körperlichen Wehwehchen teilen Sie auch die Lust am Spazieren gehen. Ihr Ziel war nach der Hochzeit ein Eigenheim, was sie sich auch vor 54 Jahren in Hochdahl (1967) ermöglichen konnten. Gerne verbringen sie ihre  Freizeit im schön angelegten und selbst gepflegten Garten und blicken in den angrenzen Wald. Sie pflegten eine gute Nachbarschaft auf ihrer Straße und haben immer noch einen tollen Freundes- bzw. Familienkreis, mit dem sie gemeinsam in größere Runde (unter Einhaltung der Corona-Beschränkungen) im Blauen Schaf in Hochdahl ihre Diamantene Hochzeit feiern wollen.

Früher blickten sie gerne in die Zukunft und wollte diese auch gestalten, heute schauen die beiden Mitt-Achtziger (85/86) auch zunehmend gerne mal zurück und erinnern sich an schöne Momente. Dabei war es fast Liebe auf den ersten Blick. Kennengelernt haben sie sich auf der Arbeit in einem technischen Büro in Düsseldorf, indem Karl Neumann an diesem Tag seinen Ausstand mit seinen Kollegen feierte, seine spätere Ehefrau Gudrun war damals die einzige weibliche Mitarbeiterin. Gudrun Neumann ist in Schlesien geboren worden und flüchtete kurz vor dem Mauerbau aus der damaligen DDR als junge Frau in einer Nacht- und Nebelaktion alleine Richtung Westen. Ihre Familie musste sie zunächst zurücklassen, bevor sie später auch ihre Mutter nach Düsseldorf holen konnte. Ihr Leben lang liebte sie den Sport. Über 40 Jahre übte sie „klassisches“ indisches Yoga aus und riss auch immer wieder ihren Mann mit.

Gemeinsam TV auf dem Sofa ist nicht ihr Ding. Mehr als 30 Minuten Fernsehen gibt es in der Regel nicht am Tag!
Karl Neumann, in Düsseldorf geboren und ein echter Wersteneraner Jung, der auch noch rheinische Mundart sprechen kann, studierte Bauingenieurswesen, arbeitete eine Zeit lang in Österreich wie aber auch gerne in Düsseldorf und Mönchengladbach. Er plante u.a. den Turm der Gerresheimer Glashütte mit, der noch heute steht. Kommunalpolitisch engagiert sich Karl Neumann immer noch in der Senioren Union und übt dort das Amt des Kassierers aus. 
Für ihr Nah-Umfeld in Hochdahl wünschen sie sich beide eine bessere Pflege des städtischen Grünschnitts und bessere Fußwege, um das Stadtbild zu verschönern.

Der Text wurde verfasst von dem stellvertretenden Bürgermeister Marc Göckeritz.

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