Ein Lichtblick in trostloser Zeit

Gabriele Gründker (links) und Eva Flader (rechts) – auch mit Abstand ein gutes Team! Foto/Archiv: © Johanniter, Ludmilla Sander

Mit dem zweiten Lockdown musste auch die Begegnungsstätte ‘Alt und Jung’ im Johanniter-Haus wieder schließen.

Für viele Senioren ist damit erneut eine schwere Zeit angebrochen. Groß war im Sommer die Freude, als die Begegnungsstätte mit eingeschränkter Besucherzahl und Hygienekonzept wieder öffnen konnte. Bei Temperaturen von 30 Grad hatten sich viele auf den Weg gemacht, um die neue Leiterin der Begegnungsstätte, Eva-Maria Flader, kennenzulernen und zu erfahren, wie es in der Folgezeit weitergeht.

“Die Bewohner im Betreuten Wohnen haben sich sehr gefreut, einmal wieder bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen zusammenzusitzen”, beschreibt Gabi Gründker, Leiterin des Johanniter-Haus Erkrath, die Erfahrungen aus dem letzten Sommer, in dem die einfache Begegnung schon zu etwas Besonderem geworden war.

Die Freude währte nur bis Anfang November

Im November schon war auch die Begegnung bei einer Tasse Kaffee nicht mehr möglich. Um der Isolation vorzubeugen und mit den Besuchern der Begegnungsstätte in Kontakt zu bleiben haben Eva Flader und Gabi Gründker dann die ‘Johanniter-Hauspost gegen Langeweile’ ins Leben gerufen. Wie wichtig es ist, in Kontakt zu bleiben, zeigte sich im Dezember noch einmal ganz deutlich beim Großbrand des Tapetengeschäfts in der Röntgenstraße. Die Bewohner des Johanniter-Hauses sahen mit großer Sorge die schwarzen Rauchwolken und das Telefon im Büro von Eva Flader und Gabi Gründker stand nicht mehr still.

So wurden die Bewohner des Johanniter-Hauses auf den Brand des Tapetengeschäfts aufmerksam. Foto: Gabi Gründker

Wöchentliche Verteilung

Einmal wöchentlich freuen sich Bewohner des Johanniter-Hauses und Besucher der Begegnungsstätte nun auf die Hauspost mit Informationen, Rätseln und Bewegungstipps. Eva Flader und Gabi Gründker stehen auch im Lockdown weiterhin für Telefonberatungen und Einzelgespräche (nur nach vorheriger Terminabsprache) zur Verfügung. Zeiten und Erreichbarkeit werden jeweils auch in der wöchentlichen Hauspost veröffentlicht.

Längst ist die Hauspost kein ‘einseitiges’ Medium mehr, denn auch die Leser können sich einbringen und Vorschläge für die Hauspost einreichen. Bewohner des Johanniter-Hauses finden sie wöchentlich in ihrem Briefkasten und Besucher können sie im Büro abholen oder von der Facebookseite des Kreisverbands downloaden. Alle Ausgaben ab der 46. KW haben wir hier für unsere Leser verlinkt: Hauspost-1/2021, Hauspost-9/2020, Hauspost-8/2020, Hauspost-7/2020, Hauspost-6/2020, Hauspost-5/2020, Hauspost-4/2020, Hauspost-3/2020, Hauspost-2/2020.

Verbreitung auch über andere Einrichtungen

“Wir schicken die wöchentliche Ausgabe inzwischen auch an den AWO-Treff und die Caritas Begegnungsstätte Gerberstraße”, erzählt Gabi Gründker. Und so wächst die Fangemeinde der wöchentlichen Ablenkung weit über das Johanniter-Haus hinaus und ist in Zeiten der ‘Begegnungslosigkeit’ eine willkommene Abwechslung.

Die aktuelle Ausgabe aus der ersten Kalenderwoche 2021 gibt es für unsere Leser hier zum Download:

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