„Düssel-Terrassen“ wird Klimaschutzsiedlung NRW

Darstellung des städtebaulichen Konzeptes am Wimmersberg in Alt-Erkrath. Foto: © Catella Project Management GmbH

Bauprojekt überzeugt EnergieAgentur.NRW

Das geplante Bauprojekt „Düssel-Terrassen“ der Catella Project Management GmbH am Wimmersberg in Alt-Erkrath soll von der EnergieAgentur.NRW als Klimaschutzsiedlung NRW zertifiziert werden. Das Projekt wurde von Catella beim Förderprogramm „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ eingereicht.

Das Auswahlverfahren bis hin zur Zertifizierung erfolgt dabei in zwei Schritten: In Stufe 1 wird anhand der eingereichten Unterlagen sowie eines dazugehörigen Vortrags zunächst eine Vorauswahl getroffen, ehe in Stufe 2 das Zertifikat an Projekte vergeben wird, die die Anforderungen und Empfehlungen an eine Klimaschutzsiedlung im besonderen Maße erfüllen.
Die „Düssel-Terrassen“ konnten dabei bereits in Stufe 1 derart überzeugen, sodass die Zertifizierung des Projekts in Erkrath aufgrund des herausragenden Städtebaus und vorgesehenen Energiekonzeptes schon vorab erfolgt. Überzeugende Faktoren waren dabei vor allem die Zentrumsnähe sowie gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Aber auch weitere Energieziele der Siedlung wie ein reduzierter CO2-Ausstoß sowie eine nachhaltige und CO2-arme Energiegewinnung überzeugten die Auswahlkommission.

Bürgermeister Christoph Schultz freut sich über die Auszeichnung durch die EnergieAgentur.NRW: „Das Zertifikat ist Ausdruck unserer bisherigen Anstrengungen, bei diesem ambitionierten Bauprojekt den Anforderungen des Klimaschutzes im besonderen Maße gerecht zu werden. Ziel muss es nun sein, die darin enthaltenen Vorgaben und Richtwerte in konkreten Gebäuden umzusetzen.“


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5 Kommentare

  1. “Der vorliegende Entwurf des Bebauungsplans weist zudem erhebliche Mängel auf: Über 300 zu fällende Großbäume, bis heute keine verbindlichen Regelungen für preiswerte Wohnungen und Klimaschutz, 80% Versiegelung vor allem durch die 1000 geplanten Autostellplätze, Straßenverkehr mitten durch die zentrale Grünzone im Gebiet und mangelnder Lärmschutz sind nur einige Beispiele dafür.” (Zitat aus dem Juli)

    Die Anwohner freuen sich drauf, endlich mal wieder was los am Wimmersberg mit 1000 zusätzlichen PKWs für den Klimaschutz. 🥳

    Eine “Gartenstadt Wimmersberg” wäre auch zu schön für Erkrath.

  2. Schön wäre es, wenn wir Bürger*innen und Bürger noch detailliertere Informationen
    über die einzelnen Maßnahmen zum Klimaschutz der Siedlung bekämen. Die im Artikel
    erwähnten Kriterien sind zu allgemein formuliert. Interessant wäre zum Beispiel wie die Häuser gebaut werden, als Passivhäuser? Wie sieht es mit der Begrünung im allgemeinen aus? Werden Photovoltaikanlagen eingesetzt? Ist Schallschutz und Begrünung ein Thema? …
    Und zu guter Letzt, zu wie viel Prozent müssen die Anforderungen an eine potentielle Siedlung umsetzt werden, damit sie zur Klimaschutzsiedlung wird?
    Ein ausführlicher Bericht mit allen wichtigen Aspekten wäre wünschenswert.

  3. “Überzeugende Faktoren waren dabei vor allem die Zentrumsnähe sowie gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Aber auch weitere Energieziele der Siedlung wie ein reduzierter CO2-Ausstoß sowie eine nachhaltige und CO2-arme Energiegewinnung überzeugten die Auswahlkommission.”

    Dutzende Beispiele für ganze klimaNEUTRALE NeubauSTADTVIERTEL in Deutschland finden sich im Netz, nicht nur für ein paar hundert “CO2-arme” Wohneinheiten:

    https://www.energate-messenger.de/news/187315/von-der-militaerbasis-zum-klimaneutralen-wohnquartier
    https://www.cleanenergy-project.de/energie/energiewende/klimaneutrales-stadtquartier-in-kaiserslautern/
    https://www.esslingen.de/start/es_themen/eswestp2g2p.html

    Dauert wohl noch etwas länger in Erkrath…

    PS: Wer hat eigentlich diese “Auswahlkommission” bezahlt, wenn ein paar verwaiste Bahngleise vor der Tür schon für eine Auszeichnung genügen? Ist jetzt schon Klimaschutz drin, wenn Klimaschutz nur außen draufgeschrieben wird wie bei Wahlplakaten? 😅

  4. Wie es in Echt mit ÖPNV und S8 aussieht, werden die neuen Mitbewohner dann selbst erleben müssen. Taktverdichtung wurde von Verwaltung und Herr Schultz aus CDU gerade abgelehnt. Danke für nix!

  5. Die “gute Anbindung” an den ÖPVN geht schief wenn man in überfüllten und unpünktlichen S-Bahnen sitzt. Das macht Frau und Mann nicht lange mit.
    Also mindestens 1 Auto pro Familie, wenn nicht sogar zwei. Später, wenn Kinder groß dann 3. Und das jetzt schon ohne die entsprechenden Parkplätze. Das nenne ich Stadtplanung.

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