DRK-Corona-Testschulung

DRK-Kreisverband Mettmann

DRK-Testschulung Bundeswehr 22.02.21 | Quelle DRK L. Riesel

– nicht nur für die Bundeswehr

Wer schon einmal einen Corona-Schnelltest gemacht hat weiß: Ein trockenes Stäbchen fünf bis sechs Zentimeter tief in der Nase oder im Rachen zu haben, ist nicht angenehm. Daher ist neben dem nötigen Wissen über den Test vor allem Fingerspitzengefühl gefragt. In der DRK-Testschulung am Montag, den 22. Februar, wurde 58 Soldaten:innen der Bundeswehr daher neben der technischen Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltest auch vermittelt, wie wichtig Einfühlsamkeit im Umgang mit Probaten und eben Fingerspitzengefühl ist.

Das Testen auf das Corona-Virus in den Pflege- und Seniorenheimen im Kreis Mettmann geht weiter. Daher wurde der Einsatz der Bundeswehr in den Einrichtungen um drei Wochen verlängert. Seit Montag, den 22. Februar, unterstützen allerdings 58 neue Soldaten:innen aus Wittmund bei den Corona-Schnelltests für Bewohner:innen, Mitarbeitende und Besucher in den Heimen. Für das nötige Knowhow rund um Durchführung und Co. sorgte direkt am Montag im Auftrag des Bundesministeriums für Verteidigung wieder das DRK Kreis Mettmann mit mehreren Testschulungen. Man braucht zwar keine pflegespezifische Vorbildung, um einen PoC-Antigen-Schnelltest vorzunehmen, aber eine qualifizierte Schulung. Die bietet das DRK Kreis Mettmann für die Bundeswehr und sonstige Träger an.

„Man sollte auf jeden Fall darauf achten, das Stäbchen locker in der Hand zu halten – so wie einen Stift“ erklärt Melanie Dittmann, Ausbilderin beim DRK Kreis Mettmann.

In den Testschulungen ging es zuerst um die Vorbereitung und den Ablauf eines Tests in der Theorie. Verdeutlicht wurde dieser mithilfe eines Trainingsvideos und an einer Testperson vor Ort. In Zweierteams wurde dann der komplette Ablauf eines Corona-Schnelltests geübt. Dazu gehört neben der eigentlichen Beprobung auch das korrekte An- und Ablegen der Schutzkleidung und auch das Handling der Probe nach dem Abstrich. Ebenfalls wurde das Thema Hygiene bei der Beprobung von Melanie Dittmann angesprochen: „Sobald man als Tester von einem Getesteten angehustet oder angeniest wird, ist die Schutzkleidung kontaminiert und muss gewechselt werden. Außerdem gehört regelmäßiges Reinigen und Desinfizieren der Arbeitsfläche zur Tagesordnung, um dem Corona-Virus keine Chance zur Ausbreitung zu geben.“ Das DRK Kreis Mettmann plant in den nächsten Wochen weitere Testschulungen. Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter info@drk-mettmann.de oder telefonisch unter 02104/2169-13.

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