Digitale Lernunterstützung

Der Unterricht der Zukunft? Lernen auf Distanz Foto: © Corona-School

… das bieten motivierte Studenten kostenlos – auch für Schüler aus Erkrath – in der Corona-School.

Neben starken Einschränkungen des alltäglichen Lebens bringt die Corona-Krise auch viele positive Entwicklungen mit sich. Während bei uns in Erkrath die Nachbarschaftshilfe Corona mit Einkaufshilfen, Gesichtsmaskenschneidern und der Organisation des Tafelersatzbetriebs zu einer starken Gemeinschaft gewachsen ist, gibt es überregionale Hilfsangebote.

Die Corona-School ist ein solches Projekt, indem per Video-Chat kostenlos Nachhilfe, Hilfe bei Hausaufgaben oder Abiturvorbereitung geboten wird.

Wie funktioniert Corona-School?

Das Logo der Corona-School. Foto: © Corona-School

Wer teilnehmen will, muss sich zuerst einmal über die Internet-Plattform der Corona-School registrieren. Das gilt gleichermaßen für Studenten, die sich gerne künftig einbringen möchten, wie auch für Schüler, die Unterstützung suchen. Da die Mehrzahl der Schüler unter 18 Jahre alt ist, ist die Zustimmung der Eltern zur Datenverarbeitung im Rahmen des Angebots notwendig. Bei der Registrierung wählen Studenten, in welchen Fächern sie unterstützen können und wollen. Die Fächer, sowie die Jahrgangsstufe, werden auch bei der Registrierung der Schüler abgefragt. Anhand dieser Informationen wird dann später ausgewählt, welcher Student zur jeweiligen Unterstützungsanfrage passt. Bevor die eigentliche Unterstützung per Video-Chat startet, gibt es ein ‘digitales Kennenlerngespräch’.

Alle wichtigen Informationen auf der Homepage

Foto: © Corona-School

Auf der Homepage der Corona-School sind alle wichtigen Informationen übersichtlich für Studenten, Schüler und auch Eltern gebündelt. Der gesamte Prozess von der Registrierung bis zur Unterstützung ist verständlich beschrieben.

Hinter den Kulissen

Wir haben mit Lukas Pin, einem ‘der Macher’ der Corona-School gesprochen. Lukas ist 23 Jahre alt und studiert Mathematik und Volkwirtschaftslehre in Bonn. In der ‘Corona-School’ koordiniert er verschiedene Teams innerhalb des Projekts.

Unterstützung bieten die Studenten von der ersten bis zur !3. Klasse. “Die im Vergleich größte Gruppe, die unser Angebot in Anspruch nimmt, sind im Moment die angehenden Abiturienten, Schüler aus den Jahrgangsstufen 11 bis 13. Der Rest ist bunt auf alle Jahrgangsstufen verteilt”, berichtet er von den Nutzern der Corona-School. Auch Grundschüler nutzen die Unterstützung. Mitte März ging die Corona-School an den Start und innerhalb kurzer Zeit schossen die Registrierungen nach oben. Am 6. April waren es schon rund 3500 Schüler und etwa 2800 Studenten, die sich registriert hatten. Inzwischen ist die Zahl auf inzwischen mehr als 6.000 Studenten fast 8000 Schüler angewachsen. “Während der Osterferien war es etwas ruhiger, aber anschließend wurde es wieder mehr”, verrät Lukas Pin.

Unser Gesprächspartner Lukas Pin ist oben links im Bild zu sehen. Foto: © Corona-School

Und was passiert nach Corona?

Die Idee hinter der Corona-School ist die möglichst vielen Schülern mit einem unkomplizierten Angebot zu helfen. “Wir werden das Angebot auf jeden Fall so lange aufrecht erhalten, wie die Corona-Krise andauert”, verspricht Lukas Pin. Aber auch darüber, was man aus den Erfahrungen dieses Projekts im Anschluss machen könnte, denken die Macher derzeit nach.

Man darf also vorsichtig gespannt sein, ob sich daraus langfristig ein ‘zeitgemäßes Angebot für eine neue Art von Nachhilfe’ entwickeln wird.


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