Die Moglis sagen Danke

Gemeinsam im Einsatz für die Mogli-Kinder: (hinten v.l.) die Sternenlicht-Darsteller Torben und Marie, (vorne v.l.) Tania Meisner (AWO Wohnhaus Mogli), Silvia Herfurth (Sternenlicht-Revue), Sternenlicht-Darstellerin Antonia, Anja Knoche (AWO Wohnhaus Mogli) und Ingrid Ochott (Sternenlicht-Revue) Foto: Archiv/ Nicole Marschall

Obwohl das Rollschuhmusical „Sternenlicht Revue“ nicht stattfinden konnte, gab es trotzdem Spenden für das Familienwohnhaus Mogli.

Eigentlich sollte vor dem Lockdown am 18. März das Rollschuhmusical „Sternenlicht Revue“ durch das Paul-Ludowigs-Haus in Wülfrath rollen. Zu Gunsten des Familienwohnhauses Mogli aus Hochdahl hätten die kleinen Rollschuhdarsteller an zwei Tagen musikalische Veranstaltungen geboten (wir berichteten). „Wir haben uns aber gemeinschaftlich für eine Absage ausgesprochen“, erklärt Tania Meissner vom Familienwohnhaus Mogli. „Zu unsicher war schon vor dem Lockdown die Lage. Und wir sind uns auch heute noch sicher, dass dies die richtige Entscheidung war.“

Die Überraschung war groß

Umso überraschter war sie, als am Ende trotzdem rund 1 000 Euro durch den vorherigen Kartenverkauf und kleinere Spenden an den Förderverein zusammen kamen. „Viele Menschen haben darauf verzichtet, ihr Geld für die Eintrittskarten erstattet zu bekommen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, so Meissner. Mit diesem Geld musste die fällige Saalmiete und weitere Auslagen bezahlt werden. Übrig blieb demnach kaum etwas. „Dafür wurde uns zugesichert, dass wir bei einer Wiederholung nicht noch einmal Raummiete für das Paul-Ludowigs-Haus bezahlen müssen und daher in Zukunft vielleicht mehr Geld übrig bleibt“, verrät die Einrichtungsleiterin. Und eine Wiederholung soll es auf jeden Fall geben. Wann, steht aber noch nicht fest. „Zunächst haben wir an Januar oder Februar im kommenden Jahr gedacht. Doch auch diese vorsichtige Planung scheint schon wieder zu wackeln. Genaueres werden wir wohl erst sagen können, wenn ein Impfstoff gefunden ist.“

Spendengelder für Freizeitgestaltung

Mit den Spendengeldern, die durch die Veranstaltung eingenommen werden sollte, aber auch durch weitere Spenden des Fördervereins finanziert das Familienwohnhaus Mogli die Freizeitangebote für die neun dort lebenden Kinder und Jugendliche. Die Mitgliedschaft in einem Tennisclub, aber auch in anderen Sportvereinen soll somit sichergestellt werden. Das Familienwohnhaus Mogli ist eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung, die von der AWO Kreis Mettmann betrieben wird. Die Sternlichtrevue wiederum ist ein Rollschuhmusical, welches ausschließlich von Kindern und Jugendlichen initiiert wird. Die talentierten Jungdarsteller treten ohne Gage und zu Gunsten sozialer Projekte auf.

Wissenswertes:

Aktuell besteht die Sternenlicht Revue aus 30 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 22 Jahren. 1996 wurde das Engagement ins Leben gerufen. Näheres unter www.sternenlicht-revue.de.  


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