Corona-Rebellen und andere

Foto: Sebastian Hansen

In der Landeshauptstadt Düsseldorf gab es am vergangenen Samstagnachmittag erneut Demonstrationen gegen die Coronaschutzverordnung.

Querdenker, Corona-Rebellen und andere Demonstranten sorgten auch am letzten Wochenende wieder für Verkehrsbeeinträchtigungen und für den Einsatz mehrerer Hundertschaften der Polizei. Augenzeugenberichten zufolge versammelten sich zeitweise weit über 1000 Teilnehmer.

Im Hofgarten erreichte eine angemeldete Demonstration bereits vor Beginn (14 Uhr) einen Besucherstrom im dreistelligen Bereich. Da hier Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung erkennbar waren und die maximale Teilnehmerzahl der städtischen Verfügung überschritten wurde, löste die Polizei im Zuge der Vollzugshilfe die Versammlung auf.

Die Teilnehmer machten sich daraufhin in Gruppen auf den Weg in Richtung Innenstadt. Teilweise wurden sie durch die Polizei gestoppt oder kanalisiert und von der Polizei begleitet. Durch eine Gruppe von etwa 100 Personen kam es rund um den Corneliusplatz immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Für 16.30 Uhr war eine weitere Demo auf der Landtagswiese angemeldet, die geringen Zulauf hatte. Teilweise waren Teilnehmer der bereits beendeten Demonstration an der Inselstraße hinzugekommen. Ab 18 Uhr befanden sich dann keine Personen der vorherigen Demo mehr am Landtag.

Im Laufe des Nachmittags wurden mehrere Strafverfahren, unter anderem gegen das Versammlungsgesetz, aber auch wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, eingeleitet. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Außerdem wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet und an die Stadt Düsseldorf weitergeleitet.

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