Bürgerhaus Hochdahl wird Impfzentrum für Erkrather Erzieher und Lehrkräfte

Foto: Lutz Wulfestieg

Erkrather Erzieher und Lehrkräfte sollen demnächst im Bürgerhaus Hochdahl geimpft werden. 690 Impfdosen stehen der Stadt zur Verfügung.

Gute Nachrichten für die Lehrkräfte an den Grund- und Förderschulen sowie für das Kita- und Kindertagespflegepersonal: In Abstimmung zwischen Kreis, kreisangehörigen Städten, kassenärztlicher Vereinigung und dem Impfzentrum sind die Vorbereitung inzwischen überall so weit gediehen, dass noch in dieser Woche in voraussichtlich allen Städten des Kreises mit den Impfungen dieser Personengruppe begonnen werden kann. In Erkrath werden diese Impfungen im Bürgerhaus in Hochdahl durchgeführt. Wann der Startschuss für diese Berufsgruppenimpfungen fällt, steht aber noch nicht fest. „Da befinden wir uns noch in der Terminierung“, erklärt Stadtsprecher Thomas Laxa. Rund 7.500 Impfdosen können in den kommenden drei Wochen (10. bis 12. Kalenderwoche) an das Lehr- und Kitapersonal verimpft werden, für Erkrath stehen 690 Impfdosen zur Verfügung, die an zwei bis drei (voraussichtlich) Wochenendtagen verimpft werden.

„Ich bin sehr dankbar, dass hier alle Beteiligten an einem Strang ziehen und wir dieses Impfangebot so kurzfristig organisieren können. Auf kommunaler Ebene tun wir alles, um das Impfen bestmöglich voranzubringen“, versichert Landrat Thomas Hendele. Die notwendigen Unterlagen, wie Aufklärungs- und Anamnesebogen sowie Einverständniserklärungen wurden bereits an die Einrichtungen übermittelt. Die Terminkoordination erfolgt vor Ort direkt mit den Einrichtungen.

In Bezug auf die bald kostenlosen Corona-Schnelltest, die ebenfalls an zentralen Stellen im Stadtgebiet durchgeführt werden können, gibt es noch keine weiteren Informationen. „Wir haben im Kreis Mettmann mit einer Größe von 50-60 solcher Stellen kalkuliert. Bisher liegt uns aber noch nicht die Verordnung des Landes vor“, berichtet Kreissprecherin Daniela Hitzemann auf Nachfrage von Erkrath.jetzt. Obwohl das Land NRW zwar ab dem 8.März die kostenlosen Test für Bürgerinnen und Bürger zugesichert hat, fehlen bisher noch die Strukturen. „Die Städte sind aufgefordert worden, geeignete Orte zu benennen, wo solche Test möglich sind. Angebote von kommerziellen Anbietern, die diese Tests durchführen würden, liegen uns bereits teilweise vor. Diese beiden Faktoren müssen zusammengebracht werden“, so Hitzemann weiter. In den kommenden Tagen soll ein Anforderungskatalog erstellt werden, der aufzeigt, welche Gegebenheiten für eine solche Teststation vorhanden sein müssen. Möglich wäre es auch, dass sich Ärzte und Apotheken für Testungen bereiterklären. „Dann muss aber auch der notwendige Platz in den Räumen gegeben sein“, so Daniela Hitzemann erklärend. Das Kreisgesundheitsamt übernimmt abschließend die Akkreditierung der Anbieter.

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