Bürgerbus für die obere Willbeck

CDU Erkrath

CDU begrüßt erste Überlegungen im Mobilitätsausschuss

Endlich zeichnet sich eine Lösung ab, um die obere Willbeck in Hochdahl an den öffentlichen Personennahverkehr anzuschließen. In großem Einvernehmen sprachen sich die Mitglieder des Mobilitätsausschusses gestern dafür aus, den Einsatz eines Bürgerbusses in der oberen Willbeck und weiteren Hochdahler Stadtteilen zu prüfen.

Bereits seit vielen Jahren setzen sich Erkraths stellvertretende Bürgermeisterin Regina Wedding und CDU-Ratsherr Ekkehart Stotz für eine kluge Lösung in diesem Stadtteil ein, den bislang kein Bus anfährt. Viele Ideen lagen schon auf dem Tisch. Gestern ist man einen deutlichen Schritt weitergekommen, nachdem die Rheinbahn ausführlich und detailliert mögliche Alternativen vorstellte, um die obere Willbeck an den öffentlichen Personennahverkehr anzubinden.

Ein Bürgerbus, so das Fazit nach einer konstruktiven Diskussion im Ausschuss, wäre die sinnvollste und beste Lösung für die obere Willbeck und möglicherweise auch andere Teile von Hochdahl. Beste Erfahrungen hat man in Alt-Erkrath mit dem Bürgerbus gemacht, der sich durch großes ehrenamtliches Engagement zu einer echten Erfolgsstory entwickelt hat.

„Entscheidend ist, dass sich genügend Bürger finden, die den ehrenamtlichen Fahrdienst des Bürgerbusses übernehmen“, erläutert Regina Wedding. „Das Team des Erkrather Bürgerbusses kann weitere Fahrten auf keinen Fall zusätzlich übernehmen. Wir Hochdahler müssen hier für unseren Stadtteil selber eintreten und ein eigenes kleines Bus-Team bilden.“

Die Rheinbahn prüft inzwischen, ob im Rahmen des Bürgerbus-Vereins in Alt-Erkrath eine zweite Busroute integriert werden kann, sodass kein zweiter Verein in Hochdahl gegründet werden müsste.

„Einen ersten Schritt hin zu einer guten Lösungen sind wir gestern gegangen. Wir als CDU begrüßen dies ausdrücklich“, freut sich CDU-Ratsherr Stotz. „Ich hoffe sehr, dass sich genügend Ehrenamtler finden, die diesen wichtigen Dienst übernehmen möchten. Der Bürgerbus ist schließlich nicht nur ein sinnvolles Verkehrsmittel, sondern stiftet Gemeinschaft mit vielen netten persönlichen Kontakten.“

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