Brücken- Ausstellung im Kunsthaus

Vereinsvorsitzender Wolfgang Sendermann hat gemeinsam mit zwei weiteren Jurymitgliedern 19 Werke für den Kunstwettbewerb ausgewählt/ Foto: Tanja Bamme

Bereits zum dritten Mal ruft der Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath e.V. zum bundesweiten, jurierten Kunstwettbewerb auf.

„Dieses Mal haben wir den Wettbewerb unter das Motto „Brücken“ gestellt“, erklärt Vereinsvorsitzender Wolfgang Sendermann, der gemeinsam mit Katja Wickert (Vorsitzende des Vereins Kunstwerkstatt und Leiterin der Ins Blaue Galerie Remscheid) sowie mit Barbara Busskamp vom Kulturamt des Kreises Mettmann in der Jury saß. Erlaubt war Kunst in seinen vielfältigen Facetten. Skulpturen, aber auch Malereien und Fotografien haben es schlussendlich in die finale Ausstellung geschafft. „400 Werke von 163 Bewerbern sind eingegangen“, freut sich Sendermann über die rege Teilnahme. Einsendungen kamen sogar aus Süddeutschland. „Zwei Bilder haben wir aus dieser Region bei uns im Kunsthaus hängen“, so Sendermann weiter.

Eva Pannée ist Gründungsmitglied des Förderkreises und auch mit einem Bild bei der Ausstellung vertreten/ Foto: TB

Insgesamt sind es 19 Kunstwerke von 18 Künstlern, die ab sofort im Kunsthaus bewundert werden können. Darunter auch die Airbrush-Brücke von Künstler Tino Gerlach oder die fantasievolle Malerei von Menschen auf schwebenden Delfinen von Angelika Böhm-Silberhorn. „Brücken können auch durchaus im übertragenen Sinne gesehen werden“, beschreibt Wolfgang Sendermann die Kernaussage des diesjährigen Mottos. „Wir haben darauf geachtet, dass wir Brücken auf ganz unterschiedliche Weise in die Ausstellung bringen. Nicht nur die klassische Fotografie einer Brücke.

Besucher trotz Corona-Pandemie

Dass im Kunsthaus in Millrath allmählich wieder Leben einkehrt und sich die Menschen auch mit Mund-Nase-Bedeckungen in die Galerie-Räume trauen, lässt Wolfgang Sendermann auf eine Rückkehr zur Normalität hoffen. „Auch die ausstellenden Künstler sind zufrieden. Slbst wenn es noch nicht so viele Besucher wie vor dem Ausbruch der Pandemie sind, lohnen sich die Ausstellungen.“

Auf eine Vernissage musste auf Grund der Verordnungen trotzdem verzichtet werden. Dafür ist eine Finissage mit Prämierung der Kunstwerke geplant. Diese findet am 13. September um 14 Uhr im Kunsthaus statt und wird von Bürgermeister Christoph Schultz begleitet. „Es wird einen Jury-Preis in Höhe von 500 Euro sowie einen Publikumspreis in Höhe von 100 Euro geben“, verrät Sendermann, der die Besucher aufruft, sich aktiv an der Prämierung zu beteiligen. „Jeder Besucher kann eine Stimme für ein Kunstwerk abgeben. Am Ende gewinnt das Werk mit den meisten Stimmen.“

Wer nicht persönlich vor Ort sein kann, für den wird es auf der Homepage des Kunsthauses demnächst ein Ausstellungsvideo mit Kurzvorstellungen der einzelnen Werke geben.

Öffnungszeiten:

samstags 14-18 Uhr/ sonntags 11- 18 Uhr/ mittwochs 17- 20 Uhr


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