Ausverkaufte Kriminacht

v.l. Veranstalter Ralf Buchholz und seine vier Autoren Jo Stammer, Kerstin Lange, Jörg Marenski und Stefanie Hohn Foto:tb

Es ist eine ganz besondere Kulisse, in der sich die Gäste der gestrigen Kriminacht wiederfanden. Mitten in der Gastronomie „Neandertal No.1“ verbirgt sich seit gut fünf Monaten eine ausgebaute Höhle, stimmungsvoll angeleuchtet. Und genau in diese Höhle verlagerte Ralf Buchholz in diesem Jahr seine Kriminacht.

„Wir sind ausverkauft“, freut sich der Veranstalter nur wenige Minuten vor dem offiziellen Start. Kein Wunder, schließlich konnte Buchholz auch in diesem Jahr wieder namhafte Autoren für die schaurig schöne Lesung gewinnen. Und so versieg das Getuschel und Gerede augenblicklich, als sich Jörg Marenski die Ehre gab. Seit 2010 schreibt der Düsseldorfer Autor Kriminalromane, hat gerade seinen neunten Band veröffentlicht. „Heute habe ich jedoch eine Premiere vorbereitet“, macht der Autor Lust auf Folgendes und liest aus seinem noch im Schaffungsprozess befindlichen Kurzwerk vor.

45 Minuten Redezeit bekommt Marenski, ebenso wie seine Lesenachfolger Stefanie Hohn, Jo Stammer und Kerstin Lange. Letztere ist kurzerhand eingesprungen. „Eigentlich war Sabine Giesen als Autorin vorgesehen, musste aber krankheitsbedingt absagen“, klärt Ralf Buchholz in seinem kurzen Vorwort auf. Und eigentlich wollte er dann spontan “mal eben” selbst zum geschriebenen Wort greifen. „Fand aber glücklicherweise Ersatz“, witzelt der Veranstalter, der vor acht Jahren die erste Lesung organisierte.

Damals mit einem etwas anderen Format: Der Krimi- und LeseArt. „20 Orte in Erkrath dienten gleichzeitig ist Lesestätte“, erinnert sich Buchholz, der auf Grund fehlender Resonanz einen Konzeptwechsel hinlegte. Mit Erfolg, denn in die Eventhöhle hätten nicht mehr Menschen gepasst. Ein Grund also, auch im kommenden Jahr die Kriminacht- dann in sechster Auflage- ins Leben zu rufen. Für Gastronomin und No.1- Inhaberin Caterina Klusemann überhaupt kein Problem. „Ich kann nur noch kein Datum nennen, die Planung für das nächste Jahr steht noch nicht.“


Du liest erkrath.jetzt gern und regelmäßig?

Unabhängiger Journalismus kostet Zeit und Geld. Unterstütz uns mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig, auf unser Konto, über betterplace.org oder Paypal.
Vielen Dank!

Auf unser Konto spenden:

Freie Journalisten eG
IBAN: DE23 3406 0094 0002 0516 39

Spenden kannst Du auch über betterplace.org oder via Paypal

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*