Aus LOKart wird Erk@Art

Die Pinsel für die beliebte Kustausstellung im Lokschuppen Hochdahl dürfen unter neuem Namen geschwungen werden Symbolfoto: weinstock/Pixabay

Die ehemalige LOKart hat endlich einen neuen Namen. Am vergangenen Mittwoch beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Soziales den neuen Titel Erk@Art.

Der Namensfindung geht ein längerer Prozess voraus. Bereits vor 21 Jahren zog die Ausstellung in die Räume des Lokschuppens in Hochdahl. Aus ErkARTh wurde die LOKart. Versuche, den Namen beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen zu lassen, wurden 2012 vom städtischen Kulturamt initiiert, liefern allerdings ins Leere. Der Antrag wurde auf Grund fehlender Unterscheidungskraft und beschreibender Angabe zurückgewiesen. Zunächst nicht schlimm, wäre nicht die Eintragung des Markennamens im vergangenen Jahr durch eine andere Partei realisiert wurden. Und so musste die Jubiläumsausstellung im vergangenen Jahr (25. Ausstellung) erst einmal ohne Namen auskommen. Bürger waren aufgerufen, der seit jeher beliebten Kunstausstellung einen neuen Namen zu verpassen. Bei der Vernissage am 15. November 2019 wurden dem Publikum schließlich drei Vorschläge präsentiert und „Erk@art“ konnte sich mit 67 Stimmen durchsetzen. Die anderen Varianten lauteten ART ERKRATH (57 Stimmen) und KUNSTwERKRATH (48 Stimmen).

Für die Einreichung der Titel wurde auf der städtischen Homepage ein Formular zur Verfügung gestellt. Ebenso sollten nach Möglichkeit folgende Kriterien berücksichtigt werden: Der vorgeschlagene Titel sollte die Grundidee der Ausstellung vereinen und deutlich machen: Es handelt sich um eine städtisch veranstaltete Gruppenausstellung, die in Erkrath entstandene Kunst jeglicher Sparten zeigt. Zudem sollte der derzeitige Ausstellungsort sich im Namen nicht unbedingt widerspiegeln, da es sich beim Lokschuppen um keinen städtischen Veranstaltungsort handelt und dieser somit kein statisches Element der Ausstellungscharakteristik darstellt.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig für die Publikumsentscheidung aus.

Wissenswertes: Für den neuen Namen der Kunstausstellung wird derzeit von Verwaltungsseite ein Logo entwickelt. Im Anschluss soll der Markenname beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt werden. Der Schutz des Namens wird für zehn Jahre gewährleistet und kann im Anschluss verlängert werden.


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