Aufbruch zu (nicht ganz) neuen Ufern:

Franziskus-Hospiz / AHPB

3 Koordinatorinnen: (von links): Sabine Mischke, Claudia Schmitz und Christiane Dommach. Foto: G. Michalek

Das neue AHPB-Büro in Mettmann

Die Umzugskisten sind ausgepackt, der Puls steigt ein wenig, doch den drei Hospiz-Koordinatorinnen Claudia Schmitz, Christiane Dommach und Sabine Mischke und den ehrenamtliche HospizbegleiterInnen ist vor allem Vorfreude anzumerken: In Mettmanns Innenstadt haben sie nun ihr neues Beratungsbüro für die ambulante Hospizarbeit bezogen.

Große freundliche Räume in der Mühlenstraße 15 bilden den wohltuenden Rahmen für Betroffene mit ihren Sorgen und Ängsten. „Hier können wir in Ruhe Menschen empfangen und beraten, um für sie und ihre Angehörigen das individuell passende Begleitungsangebot zu finden,“ betont Sabine Mischke.  „Beraten heißt nicht auf alle Fragen sofort eine Antwort zu finden, stattdessen suchen wir gemeinsam nach geeigneten individuellen Lösungen.“

Das ambulante Team besteht aus über 60 Ehrenamtlichen und drei hauptamtlichen Koordinatorinnen. Gemeinsam begleiten sie schwerstkranke Menschen in der letzten Lebensphase und ihre Angehörigen, bieten Begleitung im häuslichen Bereich, im Krankenhaus Mettmann und in alle stationären Einrichtungen in Mettmann, Erkrath und Düsseldorf-Unterbach an.

Christiane Dommach ist sehr gespannt darauf, wie sich die Lage des frisch bezogenen AHPB-Büros mitten in der Fußgängerzone auf ihre neue Arbeitssituation auswirken wird und welche neuen Begegnungen entstehen?

Bisher lag das Büro für den AHPB, den Ambulanten Hospiz-Palliativ- Beratungsdienst, in Hochdahl –  ein wenig versteckt im Untergeschoss des Hochdahler Hospizgebäudes. Nun hingegen spüren die Haupt- und Ehrenamtlichen quasi das pralle Leben vor der Tür des neuen Büros. Vor allem zum Einkauf und an den Markttagen sind viele Menschen an der Mühlenstraße unterwegs. „Alle, die interessiert sind, können sich hier bei uns ganz unkompliziert informieren!“ sagt Christiane Dommach. „In Mettmann ist unsere Hospizarbeit jetzt gut sichtbar!“

Innenansicht des neuen Büros in Mettmann. Foto: G. Michalek

Außerdem sind Menschen immer irgendwie unterwegs – ob physisch oder psychisch. Hospizarbeit ist – dem Credo der englischen Hospizgründerin Cicely Saunders folgend – KEINESWEGS an einen Ort gebunden, sondern versteht sich als eine Bewegung.

Und mit ambulanter Arbeit ist die Hochdahler Hospizbewegung bestens vertraut. So hat es damals im Januar 1989 angefangen, als sich der Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl als bürgerschaftliches und ökumenisches Engagement gründete – gut sechs Jahre, bevor das Stationäre Hospiz im Mai 1995 seine Pforten öffnete.

Claudia Schmitz sagt mit einer Portion Pioniergeist: „Wir haben durch unser neues und zweites Büro in Mettmann gute Möglichkeiten gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen, die ambulante Hospizarbeit weiter auszubauen. Vielen Menschen ist ja noch gar nicht bekannt, dass wir genau wie in Erkrath und dem Stadtteil Düsseldorf- Unterbach auch für den gesamten Bereich der Stadt Mettmann zuständig sind. Das möchten wir nun auch mit unserem Büro auf der Mühlenstraße sichtbar machen und auch hier vor Ort präsent sein!“. Sabine Mischke ergänzt: „Auf der Mühlenstraße fühlten wir uns bereits in der Planungsphase sehr wohl. Das neue Büro ist für uns eine Art „Hafen“ – eine Kraftquelle! Wenn das keine guten Voraussetzungen für den Arbeitsstart in den neuen Räumen Mettmann sind!

Sie erreichen uns:

telefonisch für beide Standorte: montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer: 02104-93 72 41

per Fax: unter der Faxnummer: 02104-93 72 43

per E-Mail: ahpb.hochdahl@marienhaus.de

persönlich:

im Franziskus-Hospiz Hochdahl, Trills 27 in 40699 Erkrath:
montags von 10.30 bis 12.30 Uhr

im Büro in der Mühlenstraße 15 in 40822 Mettmann:
dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr


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