Alkohol- und drogenbedingt auffällig im Straßenverkehr

Kreispolizei Mettmann

Symbolbild: Polizeiliche Verkehrskontrolle zur Nachtzeit

Am nächtlich frühen Sonntagmorgen des 19. Januar 2020, gegen 02.20 Uhr, führten Einsatzkräfte der Erkrather Polizei allgemeine Verkehrskontrollen auf der Eisenstraße in Hochdahl durch.

Während sie gerade ein gestopptes Fahrzeug kontrollierten, nahmen sie plötzlich laute Fahrzeuggeräusche aus der näheren Umgebung war. Lautes Motorengeheul und das Quietschen durchdrehender Reifen waren deutlich zu hören. Als sich dann nur wenige Augenblicke später ein silbergrauer PKW Opel Astra mit Solinger Kennzeichen aus der Richtung näherte,
aus dem zuvor die lauten Fahrzeuggeräusche zu hören waren, wurde der Opel gestoppt, der sich mit lauten Schleifgeräuschen der Kontrollstelle näherte.

Bei der Kontrolle des Astras stellten die Beamten sofort fest, dass der linke
Vorderreifen des Opels luftleer und dessen Felge stark beschädigt waren. Die 25-jährige Opel-Fahrerin aus Solingen, angesprochen auf das defekte Vorderrad, erklärte den Beamten, dass sie unmittelbar zuvor gegen einen Bordstein in der Nachbarschaft gefahren sei und sich dabei wohl den Reifen zerstört habe. Während dieser Aussage stellten die Beamten aus dem Fahrzeug dringenden Cannabis- sowie in der Atemluft der 25-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,7 Promille (0,38 mg/l).

Wegen der Alkoholisierung mit deutlichen Ausfallerscheinungen, in Verbindung mit dem Verdacht auf zusätzlichen Drogenkonsum, leitete die Erkrather Polizei ein Strafverfahren gegen die junge Frau ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme gleich mehrerer Blutproben veranlasst und durchgeführt. Den Führerschein der Beschuldigten beschlagnahmten die Beamten gegen den ausdrücklichen Widerspruch der 25-Jährigen, welcher sie parallel dazu natürlich auch bis auf weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge ausdrücklich untersagten.


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