4000 Tage

Stadt Erkrath

Symbolbild: Skyler H. / Pixabay

Ernste Komödie in der Stadthalle

Was geschieht mit einem Menschen, dem ein Großteil seiner bisherigen Biografie abhanden gekommen ist? Wie viele der Bilder in unserem Kopf sind echt, wie viele reine Projektion? Um diese Fragen geht es in dem Theaterstück „4000 Tage“, das am Mittwoch, den 11.03.2020, um 20:00 Uhr in der Stadthalle Erkrath, Neanderstraße 58, aufgeführt wird.

Seit drei Wochen liegt Michael im Koma. An seinem Krankenhausbett wacht Tag und Nacht nicht nur seine Mutter Carola, sondern auch sein Lebensgefährte Paul. Die beiden, die sich in den letzten Jahren aus abgrundtiefer gegenseitiger Abneigung aus dem Weg gegangen sind, verbindet jetzt die Sorge um Michaels Gesundheit. Als Michael aus dem Koma erwacht, wird schnell klar, dass ihm sämtliche Erinnerungen an die letzten elf Jahre verloren gegangen sind. Es sind genau die 4000 Tage, in denen er mit Paul zusammen gelebt und sich von seiner Mutter entfernt hat. Für Michael ist es so, als ob die Beziehung zu seinem Partner niemals existiert hätte.

Nun beginnt der Kampf um die Deutungshoheit über die verloren gegangene Zeit: Während Paul alles daran setzt, dem Gedächtnis seines Partners mit Hilfe von Fotos und Zeitungsartikeln auf die Sprünge zu helfen, versucht Carola, das Rad der Zeit zurückzudrehen. Nun wittert sie die Chance, Paul komplett auszubooten und Michael Leben neu zu starten. Doch was passiert, wenn Michaels Erinnerungen zurückkommen?

Karten für das Theaterstück gibt es in der Abteilung Kultur der Stadt Erkrath, Bahnstraße 16, oder auch online unter tickets.erkrath.de. Reservierungen werden auch telefonisch unter 0211 2407-4009 entgegen genommen.


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