4. Ausstellung des Heimat-und Brauchtums Stammtisches

Bürgerreporter (bhj)

Kurhaus Foto: LW

(bhj) Die kleine Gruppe des Heimat-und Brauchtums Stammtisches lud am 11.3. 2020 zu ihrer vierten Ausstellung ein. Diese fand wieder im Kurhaus Erkrath statt.

Unter dem Titel „Neanderthaler Bahngeschichte(n) erzählten Uli Schimschock und Hans Bones über die Geschichte der Bahnstrecke am Bahnhof Erkrath Nord (heute Regiobahnstrecke) die bereits im Jahre 1879 eröffnet wurde. Ob Dampflok, Schienenbus oder Stinkekiste (Diesellok), zu allen Fahrzeugen scheinen beide eine schon familiäre Beziehung zu haben. Was für den normal sterblichen fast ein Buch mit sieben Siegeln ist, ist die Bahnsprache. Ganz selbstverständlich spricht man fast liebevoll von der 50 1235 (eine Dampflok) oder vom Stellwerk Do. Seltsam anmutende Buchfahrpläne und Fahrplananordnungen die nach nur kurzer Erklärung einen Sinn bekommen.  Mit seinem fundamentalen Wissen konnte Uli Schimschock die Besucher begeistern. Insbesondere seine privaten Beziehungen zur Bahn, wie er sich selbst nennt als „Pufferküsser“, fanden viele lachende Gesichter. Neben dem umfangreichen Fotomaterial von Hans Bones und Uli Schimschock rundeten die historischen Ansichtskarten, zur Verfügung gestellt von Stefan Weber, den Vortrag ab.

Das Buch der beiden ist im Museum Lokschuppen oder aber auch direkt bei Uli Schimschock erhältlich.

Die Gruppe des Heimat-und Brauchtums Stammtisches trifft sich einmal im Monat (normalerweise jeder dritte Donnerstag) im Kurhaus an der Bahnstraße.

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