3 x 11 Jahre Klüngelball

Erkannt? Bürgermeister Christoph Schultz und seine Frau als Vogelscheuchen verkleidet. Foto: LW

‘Onse Stadt steht kopp’ (aber gemeinsam), das diesjährige Motto, war auch gestern Abend wieder präsent, als alle gemeinsam den letzten großen Ball in der Karnevalssession feierten.

Ein paar krankheitsbedingte Ausfälle waren gestern Abend beim Klüngelball schon zu verzeichnen, wie etwa Kinderprinzessin Jolina I., die mit 39 Grad Fieber im Bett lag. Auch Gabi Bunk hatte es erwischt und so sandte das Prinzenpaar Genesungswünsche an die Erkrankten. Dann aber erzählte Prinz Udo I. von der Session und den vielen Veranstaltungen, die er mit Prinzessin Sabine I. besucht hat. “Ich seh den Karneval jetzt ganz anders. Als Prinz macht das viel mehr Spaß”, gab er zu setzte aber gleich hinterher, dass Präsident sein natürlich auch Spaß macht. Er und seine Prinzessin Sabine I. bedankten sich an diesem Abend bei den Menschen, die sie durch die Session begleitet haben, die sie zu den vielen Terminen gefahren haben, sodass – wie Prinz Udo I. gestand – sie unterwegs auch mal ein paar Minuten ‘schlafen konnten’.

“Hier kommt wie üblich unser Werbeblock, in dem wir für unsere Pins werben. Aus dem Verkaufserlös unterstützen wir das Kinderhaus Sandheide und das CBT Wohnheim. Nur: Unsere Pins sind restlos ausverkauft und so können wir ein Betrag spenden”, freute sich Prinzessin Sabine I. in ihrem üblichen Werbeblock und verkündete sogleich “Aber die Große Erkrather KG hat noch die Hälfte von ihren übrig und die könnt Ihr jetzt zum gleichen Preis kaufen, 2,50 Euro davon fließen zusätzlich in unsere Herzensprojekte”. Einen einzigen Pin des Prinzenpaars gäbe es aber auch noch. Sozusagen die Vorlage für alle Pins, der ersteigert werden könne.

Kinderprinz Fin Leo I., der an diesem Abend ohne seine Kinderprinzessin Jolina I. auskommen musste, hielt seine Rede etwas kürzer als gewohnt und überließ den Hoppedötzen die Bühne, die mussten nach einer kleinen Pause mit Ordensverleihungen dann auch noch eine Zugabe liefern.

Einige Impressionen vom ersten Teil des Abends

Fotos: Ria Garcia und Lutz Wulfestieg.

Franz Caron kündigte dem Publikum an, dass es anlässlich der 3 x 11 Jahre Klüngelball in diesem Jahr wieder eine Kostümprämierung gäbe. “Es gibt einen Preis für das beste Kostüm unter den Damen, einen für das beste Kostüm unter den Herren und einen für die am besten kostümierte Gruppe.” Dann erklärte er noch, dass die Pokale für die besten Wagen und Gruppen des diesjährigen Karnevalszugs erst beim ersten Frühjahrsstammtisch vergeben werden. Die Preisträger verriet er aber schon einmal. “Für die schönsten Wagen erhält die Sechseckschule den ersten Preis. Der zweite geht an die Düsselpiraten und der dritte an die Feuerwehr.” Bei den Gruppen schafften es die Hoppedötze auf Platz 3, der TC Blau-Weiß auf Platz 2 und die St. Sebastianus Schützen auf Platz 1.

Ernst & Willi strapazierten die Lachmuskeln

Dann gab es erst einmal ein wenig Unterhaltung und die war echtes Training für die Lachmuskeln. Ernst & Willi gaben ihr Bestes und die Damen mussten sich vor den Angeboten der ‘jungfräulichen’ Rentner in Acht nehmen. Der Saal brüllte vor Lachen und am Ende mussten die beiden noch eine musikalische Zugabe liefern.

Unterbach marschiert ein

Noch einmal richtig aufwärmen für den Zug durch Unterbach konnten sich Prinz Ulli I. und seine Prinzessin Doro I. die ihren Hofstaat und die Tanzgarden mitbrachten und für Stimmung sorgten.

Doro I. und Ulli I. begrüßen die Erkrather Jecken. Foto: RG

Die Stimmung steigt

Das Programm des Abends hatte für die Gäste des Klüngelballs noch einiges zu bieten. Als De Schlofmütze auf die Bühne kamen, war es um die Jecken geschehen. Der ganze Saal kam ins Schunkeln.

Die Dhünsche Jecken konnten mit ihrem Männerballett dann noch einmal die Stimmung weiter anheizen.

Karnevalistisches Programm gab es auch mit den Heiopeiern. – © SK

Kostümprämierung zum 33. Klüngelball

Schließlich kam die von vielen im Saal schon lange erwartete Kostümprämierung und die Gewinner waren:

Musikalisch sorgten auch die Albatrosse für Stimmung. © SK

Spät am Abend wurde dann auch noch der letzte Pin, den Udo I. und Sabine I. noch übrig hatten, versteigert. Statt der 5 Euro, die jeder andere Pin erzielte, kamen noch einmal ganze 35 Euro zusammen, die jetzt zur bereits erzielten Summe für die Herzensprojekte noch hinzu kommt.

Trixi Nymphi warf bei der amerikanischen Versteigerung den letzten Euro in den Hut und erhielt den letzten Pin. Foto: SK

Glückwunsch.


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