235.000 Euro für digitalen Unterricht in Erkrath

MdL Dr. Christian Untrieser

Symbolbild Tablet: GemmaMM/ Pixabay

Jetzt geht es los. Das Schulministerium hat die konkrete Fördersumme für die Digitaloffensive bekannt gegeben. Insgesamt stehen zusätzliche 178 Millionen Euro für die Anschaffung digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler bereit.

MdL Dr. Christian Untrieser Foto: Tanja Bamme

Davon profitiert auch die Stadt Erkrath mit rund 235.000 Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser: „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass das digitale Lernen stärker vorangetrieben werden muss. Jetzt gibt es gute Nachrichten für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht über die entsprechende Ausstattung für das digitale Lernen in den Schulen und von Zuhause aus verfügten. Mit dem Sofortausstattungsprogramm als Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt 2019 bis 2024 schaffen Bund, Land und Kommunen die Möglichkeit, digitale Endgeräte zu erwerben und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Mit 235.000 Euro können die Schulträger in Erkrath nun mobile Endgeräte beschaffen und verleihen. Im Fokus steht die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Familien ein geringeres Einkommen zur Verfügung steht. Mit den Investitionen werden wir den mit der Digitalstrategie eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen, damit unsere Schülerinnen und Schüler beste Bildung erhalten.“

Hintergrund:

Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund (105 Millionen Euro) und das Land Nordrhein-Westfalen (55 Millionen Euro) finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Förderrichtlinie finden Sie hier: https://bass.schul-welt.de/19254.htm


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1 Kommentar

  1. Und würde (hätte) der Bund einfach (längst) selbst die Geräte in Millionenstückzahl direkt bei den Herstellern bestellt nebst umfassender Supportvereinbarung, könnte man zur Abwechslung mal richtig viel Geld sparen. So haben wir demnächst ein Chaos an Endgeräten mit enormem Aufwand für Support und Instandhaltung.

    Es wird weder billiger noch besser mit dem völlig aus der Zeit gefallenen Bildungsföderalismus in Deutschland. Blöderweise bestimmen die Kröten jedoch selbst über ihre 16 Teiche. Steuerzahler und Schüler bezahlen dafür.

    Immerhin sind unsere Schüler dann demnächst Anwender dessen, was Schüler aus USA und Asien entwickelt haben. Bildungspolitik in Deutschland.

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