17-Jähriger verursacht betrunken schweren Verkehrsunfall

Kreispolizei Mettmann

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Die Front des grauen Opel Zafiras wurde bei dem Unfall komplett zerstört/ Foto: Polizei Mettmann

In der Nacht zu Montag (19. April 2021) ist es gegen 2 Uhr auf dem Hubbelrather Weg in Erkrath zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde der 17-jährige Fahrer des Wagens verletzt, der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

Das war geschehen: Der 17-jährige Düsseldorfer war mit dem grauen Opel Zafira seiner Mutter auf dem Hubbelrather Weg in Richtung Erkrath unterwegs, als er auf Höhe eines dort gelegenen Restaurants zunächst rechts von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben 60 Meter weiterfuhr. Durch einen Hügel am Ende des Grabens wurde der Wagen in die Luft katapultiert und kollidierte nach mehreren Metern mit einem Baum in circa drei Meter Höhe. Dabei riss der Motorblock des Opels aus der Verankerung und landete im Straßengraben. Durch den Zusammenstoß wurde das Auto auf die Fahrbahn geschleudert und kam dort, nach circa 20 Metern, zum Stehen.

Der junge Düsseldorfer hatte mehr als nur einen Schutzengel in dieser Nacht, denn er konnte den komplett zerstörten Opel selbstständig verlassen und hielt einen anderen Autofahrer an, der den Notruf wählte. Der 17-Jährige hatte keine gültige Fahrerlaubnis, zudem ergab ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 0,84 Promille (0,42,g/l). Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo die ärztliche Entnahme von Blutproben angeordnet und durchgeführt wurde. Die Polizei leitete gegen den 17-Jährigen gleich mehrere Strafverfahren ein. So muss er sich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten. Zudem wurde gegen die Fahrzeughalterin eine Strafanzeige aufgrund des fahrlässigen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gestellt.

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